····· Neues Saga-Album versucht alten Klassikern neues Leben einzuhauchen ····· Matthias Schulz ist für weitere vier Jahre Intendant der Staatsoper Unter den Linden  ····· Das US-Indie-Quartett Cuffed up will sich mit Live-Videos bekannt machen ····· Phase Reverse veröffentlichen nach vier Jahren Schweigen neues Material ····· Die Melodic Metaller Dreams in Fragments haben bei Boersma-Records unterschrieben ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Flying Circus

1968


Info

Musikrichtung: Progressive Rock

VÖ: 27.03.2020

(Fastball/Bob Media)

Gesamtspielzeit: 47:38

Internet:

https://www.flying-circus.com/

Die Alben der Rheinländer Flying Circus sind schon öfter auf meinem Schreibtisch und damit auch in meinem CD-Player zum Zwecke der Rezension gelandet. Dabei habe die Alben immer hohe Bewertungen eingefahren und sind auch danach immer mal wieder im CD-Schacht gelandet. Dem neuen Album wird es wohl ähnlich ergehen.

Wenn ich den Vorgänger Starlight Clearing mit 1968 vergleiche, das gibt es zwei Unterschiede. Starlight Clearing hatte ein Storylinie, die hat 1968 nicht. Trotzdem kann das Album als Konzeptalbum bezeichnet werden. Dass der Longplayer 1968 heißt kommt nicht von ungefähr. Die Band beschäftigt sich musikalisch mit diesem Jahr und greift auf verschiedene historische Ereignisse auf und benennt die Songs nach den Orten dieser Ereignisse. Der andere kleine Unterschied, die Band hat den Hard Rock etwas beiseitegeschoben, war aber auch Sinn macht. Welche Band verbindet man mit dieser Zeit? Mir fallen da King Crimson, ELO, YES und Led Zeppelin ein.

Flying Circus verarbeiten diesen Einflüsse sehr fein, und dabei kommen solch aufregende Songs wie “Paris“, ein rhythmisches “My Lai“ und ein zerbrechliches “Berlin“ bei heraus.

Wunderbar!



Rainer Janaschke

Trackliste

1Paris5:30
2New York4:49
3Prag5:26
4Derry1:58
5The Hopes We Had (in 1968)6:45
6My Lai6:43
7Memphis5:24
8Vienna2:07
9Berlin7:49
10The Hopes We Had (Reprise)1:07

Besetzung

Ande Roderigo: Drums
Roger Weitz: Bass
Michael Rick: Guitar
Michael Dorp: Vocals
Rüdiger Blömer: Organ, Synthesizer

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger