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Reviews

Luca Sellitto

The Voice within


Info

Musikrichtung: Neoklassischer Metal

VÖ: 06.12.2019

(Pride & Joy / Soulfood)

Gesamtspielzeit: 34:29

Internet:

http://www.lucasellittoco

Die Stilbezeichnung „neoclassical metal“, den die Promoterin für The Voice within vorschlägt, trifft über weite Strecken ins Schwarze. Freunde des fast vergessenen Yngwie Malmsteen dürfen sich freuen.

Mit „Second to none“ (hohe Stimme und wildes Gegniedel) und „Land of the Vikings“ (Melodie trifft Neo-Classic) stehen gleich zwei refrainstarke Stücke am Anfang des Albums, die alle Trademarks des Genres in sich vereinen.

Zum Glück bleibt es nicht so. Luca Sellitto sorgt für Abwechslung. Nach der instrumentalen Fingerübung „Étude“ folgt der melodische Rocker „What if?“, der nix mit Neo-Classic und kaum etwas mit Metal zu tun hat. Das mit schöner Pianoarbeit und der sonoren Stimme von Henrik Brockmann glänzende Stück ist eher AOR-Rock.

Die zweite CD-Hälfte hat einen ähnlichen Spannungsbogen. Auf Neo-Classic mit hoher Stimme folgt ein melodisches Instrumental, das weitgehend auf wildes Gegeniedel verzichtet. Dann leitet das melodische „Into the Light“ mit nicht so hoher Stimme zu dem ruhigen, fast elegischen Ausklang über.

Schönes Album!



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Second to none 4:30
2 Land of the Vikings 4:45
3 Étude 4:27
4 What if? 3:30
5 Shadows of Love 3:51
6 The Champion's Code 4:22
7 Into the Light 3:43
8 Tearful Goodbye 5:36

Besetzung

Luca Sellitto (Git, Keys)
Göran Edman (Voc <2>)
Svante Henryson (B, Cello)
Henrik Brockmann (Voc <4>)
Rob Lundgren (Voc <1,5,7>)
Patrick Johansson (Dr)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger