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Reviews

The Cash Box Kings

Hail To The Kings!


Info

Musikrichtung: Modern Chicago Blues

VÖ: 17.05.2019

(Alligator Records)

Gesamtspielzeit: 50:48

Internet:

https://www.cashboxkings.com/
https://www.alligator.com/
https://www.in-akustik.de/

The Cash Box Kings stammen aus Chicago, Illinois. Die Band hat sich spezialisiert auf den klassischen Chicago Blues der vierziger und fünfziger Jahre. Daneben wird auch die vorherige Zeit der Zwanziger und Dreißiger gelegentlich berührt.

Die Bluesband ist von Joe Nosek, dem Sänger und Mundharmonika-Spieler gegründet worden, zusammen mit dem Vokalisten Oscar Wilson. Geboten wird richtig guter, am alten Sound orientierter Chicago Blues, authentischer Sound der “Windy City“, nur eben moderner. Satte Harp, schneidend-emotional gespielte Gitarren, toller swingender Rhythmus, da freut sich die Blues-Seele! Gleich furios und mit unglaublich hohem Emotionslevel, mit rockend angezerrtem Gitarrensound, rhythmisch satt angetrieben, mit vollmundigem Harpspiel, so startet die Platte dergestalt, dass man sogleich weggeblasen wird. So sollte Blues klingen, wenn man ihn in die Jetztzeit transportiert, frisch, authentisch, der Tradition verpflichtet und modern gleichzeitig.

Oscar Wilson wird grandios von Shemekia Copeland unterstützt auf dem zweiten Song, und Beide führen auch dieses Stück zu einem der an Höhepunkten nicht armen Platte. Stets fällt der herausragende Gitarrist Billy Flynn auf, mit vielen bekannten Bluesern hat er bereits zusammengearbeitet, mir scheint der Einfluss von Jody Williams sehr prägend gewesen zu sein.

Schwierig ist es, den einen oder anderen Song besonders hervorheben zu wollen, weil sie alle hervorragend sind, ob man sich nun an Muddy Waters orientiert (“Smoked Jowl Blues“), den Geist Jimmy Reeds wieder auferstehen lässt (“I'm The Man Down There“), ein wenig Bo Diddley zitiert (“Joe, You Ain't From Chicago“) oder mit “Sugar Daddy“ einen herrlichen Slow Blues präsentiert, der mich genüsslich an Earl Hooker denken lässt. Musik voller Blues-Feuer, erstklassig! Echte Bluesfans brauchen dieses Album!



Wolfgang Giese

Trackliste

1 Ain't No Fun (When the Rabbit Got the Gun)
2 The Wine Talkin'
3 Take Anything I Can
4 Smoked Jowl Blues
5 Back Off
6 I'm The Man Down There
7 Poison In My Whiskey
8 Joe, You Ain't From Chicago
9 Bluesman Next Door
10 Hunchin' On My Baby
11 Jon Burge Blues
12 Sugar Daddy
13 The Wrong Number

Besetzung

Joe Nosek (harmonica, vocals - #5, 8, 10), percussion)
Oscar Wilson (vocals – except #5, 10)
Billy Flynn (lead guitar – except #9)
Kenny “Beedy Eyes” Smith (drums – except # 1, 11)
John W. Lauder (upright and electric bass, percussion)
Queen Lee Kanehira (piano, electric piano, organ
Little Frank Krakowski (rhythm guitar – except #9, 11)
Xavier Lynn (lead guitar - #9, 11)
Derek Hendrickson (drums - #1, 11)
Shemekia Copeland (vocals - #2)
Alex Hall (percussion - #8, 11)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger