····· Santana reist nach Afrika, das neue Album Africa Speaks steht vor der Tür…. ····· The Allman Betts Band, ein vielversprechender Name….. ····· Gov’t Mule veröffentlichen Live Album ····· Robert Randolph & The Family Band mit einem neuen Album: Brighter Days…. ····· Jubiläumsveröffentlichung von Tender von The electric Family als CD-DVD-Set ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Switchfoot

Native Tongue


Info

Musikrichtung: Pop

VÖ: 18.01.2019

(Spinefarm / Universal)

Gesamtspielzeit: 52:24

Internet:

http://www.switchfoot.com

Switchfoot haben bisher ein Leben, wie ein Holzkohlegrill. Erst lodert das Teil eine Zeit lang mit offenen Flammen. Dann gibt er eine gewisse Zeit eine gute Grill-Hitze ab. Danach verglüht die Kohle langsam.

Switchfoot hatten mit ihren Alben Oh! Gravity (2007) und Hello Hurricane (2010) ihre Grillphase.

Davor krepelten sie (nicht erfolglos) als schrammelnde Alternative-, Post-Grunge-, Indie-Rock-Band vor sich hin. Seit Fading west (2014) haben sich die Brüder Foremann & Co wieder deutlich runter gekühlt und verblassen seitdem als eher seichte Indie-Pop-Band. Daran ändert sich auch auf dem aktuellen Album nichts.

Der rhythmische von Fingerschnippsen begleitete Titelsong ist eine ganz nette Pop-Nummer. „Dig new Streams“ kommt als Groover in Beatles-Tradition ganz cool. „Take my Fire” ist das einizge Stück, das die Gitarren wieder mal krachen lässt und „We‘re gonna be alright“ geht immerhin leicht in die Beine.

Genug Stoff, um sich das Album, wenn man es als Fan darauf anlegt, schön zu hören. Mehr aber nicht!

Das gilt genauso für die Texte. Wer weiß, dass es sich bei Switchfoot um eine klar christlich positionierte Band handelt, der wird das auch in den Texten erkennen. Ohne dieses Wissen wird man davon angesichts der sehr allgemein gehaltenen Friede-Freude-Eierkuchen-Texte aber nichts bemerken.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Let it happen 4:41
2 Native Tongue 4:38
3 All I need 3:08
4 Voices 2:58
5 Dig new Streams 3:45
6 Joy invincible 3:43
7 Prodigal Soul 3:51
8 The hardest Art (feat. Kaela Sinclair) 4:13
9 Wonderful Feeling 4:27
10 Take my Fire 3:45
11 The Strength to let go 4:18
12 Oxygen 4:15
13 We're gonna be alright 2:55
14 You're the One that I want 2:06

Besetzung

Jon Foreman (Voc, Git)
Tim Foreman (B, Voc)
Chad Butler (Dr)
Jerome Fontamillas (Keys, Git)
Drew Shirley (Git)

Gäste:
Kaela Sinclair (Voc <8>)
Tanner Sparks (Git <1,2,4>)
Brent Kutzle (Git <2,8>, Keys <2,4,8>, Programming <4,8>)
Tyler Chester (Keys <1,13>, Ac. Git <9,13>)
Tyler Spry (Keys <8>, Programming <2,4,8>, Git <4,8>, Back Voc <2>)
Bear Rinehart (Keys <11>)
John Painter (Dr <2>, Streicher <5>, Horn <5>)
David Davidson (Violine <4,7>)
David Angell (Violine <4,7>)
Monisa Angeli (Viola <7>)
Betsy Lamb (Viola <4>)
Paul Nelson (Cello <4,7>)
Keith Tutt II (Cello <14>)
Craig Nelson (Kontrabass <4>)
Steve Wilmot (Programming <8>)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger