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Reviews

Art Blakey And The Jazz Messengers

Moanin‘, The Stereo & Mono Versions


Info

Musikrichtung: Jazz

VÖ: 16.11.2018(1959)

Green Corner (Blue Note)

Gesamtspielzeit: 133:37

Internet:

http://artblakey.com/
https://www.in-akustik.de/

Der Schlagzeuger und Bandleader Art Blakey lebte vom 11. Oktober 1919 bis zum 16. Oktober 1990. Polyrhythmik und seine berühmten Presswirbel und seine großartige Art, Musik zum Swingen zu bringen, mit den Wurzeln im Bebop und auch durch afrikanische Einflüsse geprägt, hatte Blakey einen sehr individuellen Schlagzeugstil geprägt. Darüber hinaus betätigte er sich stets als Talentförderer und so manch‘ ein später berühmt gewordene Solist verdiente sich seine Sporen bei den The Jazz Messengers.

Und hier gibt es erneut einen Klassiker der Jazzgeschichte, und es ist nicht nur der Titelsong der Platte, Moanin’, sondern mit dem “Blues March” findet sich ein weiterer kleiner “Jazz-Hit” darauf. Dieses Album ist eines der wohl wichtigsten in der langen Geschichte des Schlagzeugers und Talentförderers und wurde im Jahre 1958 in den berühmten Van Gelder Studios, Hackensack, New Jersey aufgenommen und 1959 auf Blue Note Records veröffentlicht. Dorthin war er nach einigen Aufnahmen für andere Label zurückgekehrt und sogleich entstand dieses erfrischende Album. Vor allem der Titelsong war es, der bis heute ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Jazz‘ darstellt, nahm er durch seine Art der Komposition doch das bereits auf, was sich später nach und nach zum Soul Jazz und schließlich zum Funk entwickeln sollte. Zahlreiche Versionen des vom Pianisten Bobby Timmons geschriebenen Songs gab es, doch dieses Original bleibt für mich einzigartig im Ausdruck.

Das Album wird nun als Doppel-CD sowohl in Stereo als auch in Mono vorgestellt, dabei ist es für die Mono-Ausgabe eine Premiere, weil es so erstmalig erscheint. Als Boni wurden die einzigen zwei bekannten alternativen Takes aus der Session hinzugefügt, sowie auf CD 2 vier Livestücke aus dem Jahre 1958. Neben den bereits erwähnten „Hits“ sei noch auf die “Drum Thunder Suite“ hinzuweisen, bei der Blakey seine Schlagzeug-Kunst zur Schau stellt.

Mit Benny Golson am Saxofon hatten die Jazz Messengers damals auch einen hervorragenden Solisten an Bord, zudem war er für die Mehrzahl der Songs kompositorisch verantwortlich. Lee Morgan an der Trompete und Jymie Merritt am Bass komplettieren diese qualitativ sehr hochwertige Ausgabe der Jazz Messengers. Zusammen spielten sie einen ursprünglich ausgerichteten Hard Bop erster Güte, mit Einflüssen aus Blues und Gospel. Nicht umsonst wurde die Platte als ein essentielles Hard-Bop-Album eingereiht.



Wolfgang Giese

Trackliste

CD 1, The Stereo Version:

1 Moanin' (9:38)
2 Are you real? (4:53)
3 Along came Betty (6:14)
4 The drum thunder suite (7:37)
5 Blues march (6:18)
6 Come rain or come shine (5:51)
7 Moanin' (alt tk) (9:25) (bonus track)
8 Blues march (alt tk) (6:01) (bonus track)

CD 2, The Mono Version:

1 Moanin' (9:35)
2 Are you real? (4:51)
3 Along came Betty (6:13)
4 The drum thunder suite (7:35)
5 Blues march (6:19)
6 Come rain or come shine (5:49)
7 I remember Clifford (live) (5:43) (bonus track)
8 Are you real? (live) (10:28) (bonus track)
9 Moanin' (live) (13:39) (bonus track)
10 Whisper not (live) (7:31) (bonus track)

Besetzung

Art Blakey (drums & leader)
Lee Morgan (trumpet)
Benny Golson (tenor sax)
Bobby Timmons (piano)
Jymie Merritt (bass)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger