····· Nach 25 Jahren Winterschlaf erwachen The The zu neuem Leben ····· EP, Buch und Tour - Ringo Starr feuert aus allen Rohren ····· 40 Jahre Steamhammer – 40 Jahre Rockgeschichte  ····· Neues Solo-Album von David Gilmour im September ····· Evildead-Album wird mit einer ersten Single angekündigt ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

A Pale Horse Named Death

When The World Becomes Undone


Info

Musikrichtung: Doom/Gothic Metal

VÖ: 18.01.2019

(Long Branch Records / SPV)

Gesamtspielzeit: 61:59

Internet:

http://apalehorsenameddeath.com
https://www.facebook.com/APHND

Hatte fast vergessen, dass es die Band A Pale Horse Named Death noch gibt. Es ist aber auch schon wieder fast sechs Jahre her, seit man das letztes Lebenszeichen Lay My Soul To Waste veröffentlichte. Bandgründer Sal Abruscato, der hier singt und Gitarre spielt, war wohl mit seiner (mittlerweile) Ex-Band Life Of Agony sehr beschäftigt. Auch das Besetzungskarussell stand nicht still und so gibt es den kuriosen Fall, dass hier sein Nachfolger aus Type-O-Negative-Tagen, Johnny Kelly, nun hinter dem Schlagzeug Platz genommen hat.

Damit sind A Pale Horse Named Death wohl mittlerweile so etwas wie die Nachlassverwalter der Band des 2010 verstorbenen Peter Steele. Auch musikalisch ist die Verwandtschaft kaum zu überhören. Der verzerrte Bass, die schleppenden Grooves, der neblige Sound. Alles wie damals, Mitte der 90er. Aber doch ist diese Band anders. Zwar hatte auch Steele einen ausgeprägten Sinn für leichte Melodien, wie sie die Beatles gespielt haben. Doch setzt man hier noch stärker auf den Kontrast von düsteren Klängen und zarte Melodielinien, ohne, dass die Sache zu leichtgängig wird.

Der Kontrast von harten Riffs und gefühlvollen Harmonien soll für ein hypnotisches Gefühl sorgen und einen abdriften und treiben lassen. Funktioniert auch immer wieder ganz gut. Vielleicht ist das in dem Fall sogar gewollt, denn die Band klingt immer wieder eine Spur zu trantütig und eintönig, was sicher auch zum Teil am uncharismatischen, unauffälligen Gesang liegt.

Und das ist schade, denn an sich taugt der Sound und Songs wie das knackige „Love The Ones You Hate“ oder das abgründige „We All Break Down“ wissen zu gefallen. Ebenso mit welcher Lässigkeit man seinen Düstersound zum Besten gibt. Selten klang der Weltuntergang so ausgeglichen. Aber die Songs sind ausbaufähig...



Mario Karl

Trackliste

1As It Begins1:44
2When the World Becomes Undone6:37
3Love The Ones You Hate3:56
4Fell in My Hole5:54
5Succumbing to the Event Horizon1:26
6Vultures6:08
7End of Days6:31
8The Woods2:40
9We All Break Down6:10
10Lay with the Wicked5:05
11Splinters5:44
12Dreams of the End7:02
13Closure3:02

Besetzung

Eric Morgan: Bass
Sal Abruscato: Vocals, Guitars
Eddie Heedles: Guitars
Johnny Kelly: Drums
Joe Taylor: Guitars
Zurück zum Review-Archiv
 


So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger