····· Das Multitalent Constance Hauman kommt erneut solo  ····· Ted Russell Kamp stellt seine neue CD vor…. ····· Neues Tribut Album mit Musik von Gary Moore ····· Exilia veröffentlichen Single als Vorgeschmack auf das kommende Album ····· ALS kranker Jason Becker veröffentlicht neues Album Triumphant Hearts am 07. Dezember! ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Nanowar Of Steel

Stairway To Valhalla


Info

Musikrichtung: Comedy-Metal

VÖ: 09.11.2018

(Eigenvertrieb)

Gesamtspielzeit: 59:57

Internet:

http://www.nanowar.it
https://www.facebook.com/nanowarofsteel

Comedy-Metal, oh je… Mag so mancher denken. Und das natürlich zu Recht. Gab es doch schon so manchen grenzwertigen Mumpitz. Dazu gehörten Nanowar Of Steel (früher ohne den Zusatz) sicher auch. Aber mittlerweile ist man nicht mehr bloß die italienische Manowar-J.B.O.-Version, sondern schreibt sogar richtig gute Songs, wie Stairway To Valhalla ziemlich deutlich macht.

Zudem ist die Platte fett und professionell produziert. Klar, man findet auch hier wieder zu manchen textlichen Blöd- bzw. Stumpfsinn. Allerdings muss man zugeben, dass so mancher ernst gemeinter Song der großen Vorbilder aus der „Schwerter & Drachen-Ecke“ auch nicht viel gehaltvoller ist. Also, klassischer Fall von „der Szene schön den Spiegel vorgehalten“?

Die Truppe wildert hier genüsslich im schnittigen 80er-Hardrock („Uranus“), im übertrieben neoklassischen Powermetal á la Rhapsody („Tooth Fairy“, „Barby, MILF Princess Of The Twilight“) oder Blind Guardian („The Quest For Carrefour“), man gibt den thrashigen Painkiller („Heavy Metal Kibbles“), lässt die Axt auch mal etwas moderner schwingen („Call Of Cthulhu“) oder kreuzt die Fäuste natürlich wie die Namenspatrone Manowar („In The Sky“. „Hail To Liechtenstein“). Dazwischen noch ein bisschen Samba und Disco-Sound und fertig ist die knallbunte Wundertüte. Nebenbei erklärt man auch wie sich Pink Floyd gespielt von Akkuschraubern anhört oder wie ein Dream-Theater-Song wirklich entsteht.

Der willige Käufer erhält hiermit also knallbunten, durchgedrehten „Happy Metal“ allererster Kajüte, der überraschend gut reinläuft. Hätte ich nicht gedacht. Gute Platte!



Mario Karl

Trackliste

1Declination (Intro) 1:13
2 Barbie, MILF Princess Of The Twilight 5:17
3 The Call Of Cthulhu 4:32
4 Heavy Metal Kibbles 3:30
5 Il Maestro Myagi Di Pino (Interlude) 0:43
6 L'Opelatole Ecologico 4:10
7 Images And Swords (Interlude) 0:56
8 In The Sky 3:32
9 ...And Then I Noticed That She Was A Gargoyle 5:01
10 Tooth Fairy 4:59
11 Vegan Velociraptor 4:35
12 Another Drill In The Wall (Interlude) 0:31
13 Ironmonger (The Copier Of The Seven Keys) 5:01
14 Bum Voyage (Interlude) 0:33
15 Uranus 4:16
16 The Crown And The Onion Ring (Interlude) 0:51
17 The Quest For Carrefour 5:21
18 Hail To Liechtenstein 5:05

Besetzung

Mohammed Abdul (Valerio Storch): Guitar, vocals
Potowotominimak (Carlo A. Fiaschi): Vocals
Mr. Baffo (Raffaello Venditti): Vocals
Gatto Panceri 666 (Edoardo Carlesi): Bass
Uinona Raider (Alessandro Milone): Drums

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger