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Reviews

Lord Huron

Vide Noir


Info

Musikrichtung: Indie-Pop

VÖ: 20.04.2018

(republic records)

Gesamtspielzeit: 49:01

Internet:

http://www.lordhuron.com/
http://www.republicrecords.com/
http://oktoberpromotion.com/

Lord Huron ist eine Band aus Los Angeles, die man gemeinhin in die Schublade Folk-Rock steckt. Stilistisch sollen sie sich zwischen den Fleet Foxes und The Black Keys bewegen. Nun, ihr drittes Album, Vide Noir deutet eher auf die erstgenannte Band hin, lauscht man den schwebend-sphärischen Klängen von“Lost In Time And Space“, das die Platte eröffnet. Bekannt wurde die Band bereits in Insiderkreisen durch die musikalische Beteiligung in der Netflix Erfolgs-Serie 13 “Reasons Why“.

Bandleader und Songschreiber Ben Schneider erklärte, er habe die Inspiration für das neue Album dadurch erhalten, dass er durch das nächtliche Los Angeles lief und diese Eindrücke versuchte umzusetzen. Nun, folgen wir ihm und der Band durch die Nacht. Und so erleben wir neben weiteren sphärischen Klängen auch direkt rockende Songs, die mich an die Anfangszeit der Waterboys erinnern, aber auch die Sixties werden assoziativ berührt, empfinde ich zum Beispiel beim dritten Stück die Atmosphäre der frühen Moody Blues der Sechziger. Gar Anflüge an den Garagen-Punk (#4), Surfmusik (#7) und immer wieder Reminiszenzen an mir bekannte Acts der Sechziger lassen in mir ein gewisses Retro-Gefühl aufkommen. Und zwar immer dann, wenn sich gewisse Vokal-Harmonien, Fuzz-Gitarre oder Farfisa-Orgel-ähnliche Klänge ausbreiten, und wenn sich die Struktur der Musik in verspielte Gefilde begibt.

Letztlich können wir uns erfreuen an sehr stimmungsvoller Musik, das ist Indie-Pop mit einem teils märchenhaft anmutenden Charakter, mit dem gewissen Retro-Feeling.



Wolfgang Giese

Trackliste

1 Lost in Time and Space (4:44)
2 Never Ever (2:52)
3 Ancient Names (Part I) (6:02)
4 Ancient Names (Part II) (2:05)
5 Wait by the River (3:11)
6 Secret of Life (3:50)
7 Back from the Edge (3:03)
8 The Balancer's Eye (4:29)
9 When the Night is Over (5:12)
10 Moonbeam (4:19)
11 Vide Noir (4:30)
12 Emerald Star (4:38)

Besetzung

Ben Schneider (vocals)
Tom Renaud (guitar)
Miguel Briseño (bass, keyboards)
Mark Barry (drums)
Allison Allport (harp)
Eric Byers (cello)
Mike Condone (trumpet, flugelhorn)
Mike Eiya (tenor sax)
Serena McKinney (viola)
Sacha Schneider (harp, vocals)
Leon Silva (tenor sax, baritone sax)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger