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Reviews

Deva Mahal

Run Deep


Info

Musikrichtung: R & B

VÖ: 23.03.2018

(Motéma)

Gesamtspielzeit: 46:31

Internet:

http://devamahal.com/
http://motema.com/
https://www.pias.com/

Deva Mahal, Musikkenner dürften hier gleich Rückschlüsse ziehen wollen, und sie behalten Recht, denn die Sängerin aus Brooklyn ist die Tochter des Bluesmusikers Taj Mahal. Run Deep ist ihr Debütalbum, und welch‘ ein grandioses!

Nun sollte man aber angesichts der Verwandtschaft keinen Blues erwarten, letztlich war auch der Vater nicht allein in diesen Gefilden unterwegs. Entstanden ist ein Album mit moderner Musik, schöpfend aus Soul, Pop, Gospel und Blues, mit dem Ergebnis eines zeitgemäßen Sounds im Fahrwasser des Rhythm & Blues. Und Deva trägt ihre Geschichten sehr emotional und leidenschaftlich vor, sie ist eine großartige Sängerin.

“Can’t Call It Love“, ganz intensiv und mit Gänsehaut verursachendem Gesang, untermauert von der zupackenden Band, so startet die Platte in einem eher rockigen Ambiente, das mit Soul durchgezogen ist. “Snakes“ - Das ist nicht “Hit The Road Jack“, aber genauso fingerschnippend, dazu hin zum Sound einer Amy Winehouse, so geht es weiter im Verbund alter und neuer Tugenden, bevor es ganz pastoral wird mit dem durch Background Vocals erzeugten Chor auf “Fire“, das ist nun der dritte Song und man kann bereits jetzt die Abwechslung spüren, die von der Musik ausgeht. Letztlich ist das Ganze zu einem sehr individuellen Sound zusammengetragen worden, man spürt die Kraft der Musik, sowohl in den ausdrucksstarken Balladen (sehr eindrucksvoll ist “Shards“) als auch in treibenden und an groovendem Soul orientierten Songs wie “Run Deep“, auf dem Coco Peila den Rap-Part beisteuert.

Aber auch ganz modern präsentiert sich Deva, auf “Wicked“ werden verstärkt elektronische Elemente in den Vordergrund gestellt und bieten somit gar Musik für den Dancefloor. Als würde sich ein symbolischer Reigen schließen, wird die Platte beendet mit einer Coverversion eines Stücks einer Songwriterin, die von der Protagonistin sehr verehrt wird, “Take A Giant Step“ von Carole King. Genau diesen Song hat Taj Mahal auf seiner dritten Platte, “Giant Step/De Ole Folks at Home“, im Jahre 1969 ebenfalls gecovert. Eigener Aussage zufolge wollte Deva Mahal Carole King und ihrem Vater zu seinem 75. Geburtstag eine Hommage erweisen.



Wolfgang Giese

Trackliste

1 Can't Call It Love
2 Snakes
3 Fire
4 Dream
5 Shards
6 Run Deep (feat. Coco Peila)
7 Turnt Up (feat. Allen Stone)
8 Superman
9 Optimist
10 Wicked
11 It's Down to You
12 Take a Giant Step

Besetzung

Deva Mahal (lead & background vocals, percussion, claps, acoustic guitar)
Adam Jackson (drums & percussion, background vocals, claps)
Antoine Katz (bass)
Nir Felder (guitars)
Daniel Mintseris (keyboards)
Henry Bloomfield (piano)
Eric Slick (drums)
Binky Griptite (guitar)
Freddie DeBoe (tenor sax, horn arrangement, Hammond B3)
Michael Buckley (baritone sax)
Andrew McGovern (trumpet)
Amanda Lo (violins)
Elise Frawley (viola)
Niles Luther (cello)
Nick Semrad (synthesizer)
Coco Peila (rap - #6)
Allen Stone (guest vocals - #7)
Nathan Feler (stomps and claps)
Chris Cubeta (tape wizardry)
Jack Dine (shaker, claps, synthesizer)
Elle Pierre (claps, gang vocals)
Xander Ferreira (claps, gang vocals)
Josh Dion (claps, gang vocals)
Meghan Rose (claps, gang vocals)
Jaleel Bunton (claps, gang vocals)
Deah Harriott (background vocals, claps)
Amber Shavers (background vocals, claps)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger