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Reviews

The electric Family

The long March


Info

Musikrichtung: (Kraut)rock?

VÖ: 02.03.2018

(Sireena / Broken Silence)

Gesamtspielzeit: 78:01

Internet:

http://www.electric-family.de

The electric Family begeben sich auf The long March auf den Weg durch ihre zwanzigjährige Geschichte. Das Ergebnis erscheint fast wie eine Quadratur des Kreises. Trotz einer seltenen stilistischen Vielfalt klingt das Album so einheitlich wie eine reguläre Veröffentlichung und nicht wie eine Best of. The electric Family sind so sehr sie selber, dass man nichts von den 14 Jahren merkt, die zwischen „In the Web“ von Tender und „Solid Structure“ von Ice Cream Phoenix liegen.

Auf dem Weg von der akustischen Gitarrennummer „In the Web“ und dem warmen weichen mäandernden „Landmark Visions“ über das dahin schwebende „The Inca Cosma Fudge“ bis zu dem kraftvoll repetitiven „Solid Structure“ und dem von einem pulsierenden Beat voran getriebenen „Ariel’s Hyperdrive“ streifen die Berliner alles Mögliche zwischen Country, Krautrock, Beat, Disco, Rock und Electronica und bleiben – wie gesagt – immer sie selber.

Bei der großen Eigenständigkeit der zehn Stücke ist es schwer ein Stück als Highlight herauszuheben. „Betancuria“ ist vielleicht das in sich selbst vielfältigste Stück. Es beginnt als druckvolle Gänsehautballade mit männlich und weiblichen Vocals und entwickelt sich zu einem Mix aus Rock und Electronica, der spielerisch eine Art Disco Stampf Beat integrieren kann. Klasse!



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Landmark Visions11:01
2 In the Web 4:21
3 Space Caravan10:34
4 Souls & Coins 6:50
5 Betancuria12:21
6 Solid Structure 8:20
7 Ariel's Hyperdrive 7:28
8 Close to the Dustheap 4:02
9 The Inca Cosma Fudge 8:18
10 Operation Stardust (Cockpit Edit) 4:43

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger