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Reviews

T.G. Copperfield

T.G. Copperfield


Info

Musikrichtung: Rock

VÖ: 20.01.2017

(Timezone Records)

Gesamtspielzeit: 43:15

Internet:

https://www.facebook.com/TGCopperfield

T.G. Copperfield ist Gitarrist und Vordenker der umtriebigen Regensburger Rocker 3 Dayz Whizkey. Anscheinend hatte der nimmermüde Saitenquäler einiges an Material angesammelt das nicht zu 100 % zu seiner Stammband passt, aber doch irgendwie raus muss. Was liegt da also näher, als sich ein paar befreundete Musiker zu schnappen und kurzerhand ein Soloalbum einzuspielen.

Gesagt, getan. Nun liegt die selbst betitelte Platte vor. Zwölf Songs in einer knappen Dreiviertelstunde sind es geworden. Ein Dutzend abwechslungsreiche Nummern, die ziemlich bunt klingen. Aber gerade so bunt, um ein schlüssiges Album zu ergeben. Produziert und eingetrommelt wurde es von Voodoo-Bluesmagier Dr. Will. Am Bass verging sich dessen Gefolgsmann Jürgen Reiter und für die warme Orgelsounds ist der von der Spider Murphy Gang bekannte Ludwig Seuss verantwortlich. Für den Gesang und die Gitarrensounds sorgt natürlich T.G. Copperfield selbst.

Die Platte klingt herrlich rau, warm und auch „live“ - und durch und durch amerikanisch. Viel bluesiges Flair ist hier an der Tagesordnung. Ein wenig Country- und Rootsrock natürlich auch. Es dampft und staubt, wenn die Truppe loslegt. Der Groove ist stets lässig und mitreißend. Gleich das programmatische „Rolling Stone“ ist ein guter Fingerzeig in welche Richtung es geht. Es reiht sich eine coole Nummer an die andere. Mal knackig und treibend („3.30 Blues“), denn wieder gemütlich und schon mit fast poppigen Melodien („The Fire Went Out“). Wer möchte kann gesellen wie Tom Petty, J.J. Cale, John Fogerty oder auch Tom Waits heraus hören. Hier mal ein bisschen Tex-Mex-Feeling („Motorcycle Bandit“) oder ein bisschen der Magie, die sonst auch die Lieder von Dr. Will („City of Angels“) auszeichnet. Es gibt einiges zu entdecken hier.

Ich muss sagen ich hatte wirklich Spaß mit diesem Soloalbum, das gar nicht wie ein ebensolche klingt, sondern wie ein echtes Bandalbum. Und: Jemand der auf dem Cover so posiert, muss wohl auch so klingen. Fein gemacht!



Mario Karl

Trackliste

1Rolling Stone4:37
2 Going Down Fighting3:17
3 The Lowdown3:46
4 3.30 Blues3:24
5 El Paso4:40
6 Life In Hell4:10
7 The Fire Went Out3:09
8 Diabolo2:49
9 Motorcyle Bandit3:14
10 City of Angels3:07
11 Spoonful of Blues4:06
12 Headless Bill3:46

Besetzung

Tilo George Copperfield (Gitarre, Gesang)
Dr. Will (Schlagzeug, Perkussion und andere verrückte Dinge)
Jürgen Reiter (E-Bass, Kontrabass)
Ludwig Seuss (Keyboard, Hammond, Rhodes)
Oscar Peter Kraus (Background-Gesang)
Isabel Pfeiler (Background-Gesang)
Uli Kümpfel (Mandoline)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger