····· Die US-Ikonen Styx melden sich mit neuem Album zurück  ····· Die Augsburger Hard Rocker Full Device stehen jetzt bei Boersma-Records unter Vertrag ····· Asia feiern ihre Reunion im Jahre 2006 mit einer 5-CD-Box ····· Grave Digger-Projekt Hellryder zeigt Behind-the-Secenes-Video ····· Erneut wird ein Mindpatrol-Album von einem kompletten SF-Roman begleitet ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Trupa Trupa

Headache


Info

Musikrichtung: Rock

VÖ: 21.10.2016 (2015)

(Ici d'ailleurs / Cargo Records)

Internet:

https://trupatrupa.bandcamp.com/
http://www.trupatrupa.com
https://www.facebook.com/trupatrupa/

Trupa Trupa sind eine 2009 in Danzig, Polen gegründete Band bestehend aus vier Mitgliedern. Die Instrumentierung ist Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard, der Gesang wird sich geteilt. Headache ist nun ihr drittes Album, welches 2015 bereits in Polen erschienen ist. Nun wurde es noch einmal remastert und wird von Ici d'ailleurs / Cargo Records nochmals und diesmal weltweit veröffentlicht.

Und was soll ich sagen, zu Recht. Das Info spricht von einer Band die Rock spielt und dabei vor allem das Beste des 90er-Jahre-Rocks mit Pavement, Slint und The Black Angels aufgesogen hat und dieses in seiner eigenen modernen Form raushaut. Da ist was dran, doch zum einen fehlen mir in der Liste Blur, zum anderen sehe ich sie viel tiefer in den späten 60er, frühen 70er Jahren.

Die verspielten Tracks weisen eine Menge Psychedelia auf und werden durch den spröden Sound zu echtem Rock. In meinen Ohren klingen Trupa Trupa als wären Syd Barrett und Richard Wright wieder auferstanden und würden mit Damon Albarn und Johnny Greenwood eine Band mit Bezug auf die frühen Pink Floyd, Jefferson Airplane, den späten Beatles gründen und neue Songs schreiben und spielen.

Da sind zum einen die verträumten Gitarren, die repetitiven Sounds, das sehr an den frühen Wright erinnernde Keyboard. Dazu kommen die verträumt klingenden Texte. Der Bass klingt ein wenig nach den genannten 90er-Bands, nur in sehr krachig. Die Stücke an sich haben alle wunderbare Melodien, die jedoch gern mal von Schrammeln in den Hintergrund gedrängt werden oder auch in ziemlich dick aufgetragenen Satzgesang münden. Dieser klingt jedoch nicht kitschig, sondern durch den rauhen Klang der Produktion genau richtig. Das Titelstück mit seiner repetiven Gitarre, Bass und Schlagzeugspiel steigert sich in bester Floyd-Manier in einen psychedelischen Spacetrack und konterkariert so die wundervollen Pop-, Rock- und Psychperlen des Albums.

Fans der genannten Gruppen finden in Hedache perfekten Stoff, und die gute Nachricht ist, dass der Nachfolger bereits für Anfang nächsten Jahres angekündigt ist.



Wolfgang Kabsch

Trackliste

1Snow
2Halleyesomne
3The Sky Is Falling
4Sacrifice
5Getting Older
6Give 'em All
7Wasteland
8Rise And Fall
9Headache
10Unbelievable
11Picture Yourself

Besetzung

Grzegorz Kwiatkowski
Tomek Pawluczuk
Wojtek Juchniewicz
Rafa&#322; Wojczal

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger