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Reviews

The Flight Of Apollo

Jupiter


Info

Musikrichtung: Elektro-Pop-Rock

VÖ: 30.08.2013

(Dr. Music Records)

Gesamtspielzeit: 55:22

Internet:

http://www.theflightofapollo.com

The Flight Of Apollo, aha…was mag das sein…ach so, ok…Jupiter heißt die CD…naja, da bin ich ja mal gespannt!

So, oder so ähnlich war meine Reaktion auf das erste Album der fünf Vorarlberger, die sich bereits in verschiedenen Bands quer durch Europa gespielt haben. Der Frontmann Johannes brachte es mit seinen vorherigen Bands `Chrashpot` und `klOnk` sogar zu Konzerten mit, Biohazard, Fettes Brot, Seed, oder den Guano Apes…und nicht das die anderen Bandmitglieder unerwähnt bleiben sollen, Christian verweilte zwischenzeitlich sogar in Südamerika und feierte dort einige Erfolge, Jury spielte bereits in den 80igern bei den international erfolgreichen `Impression`, Philipp zupfte bei `Legs No Shoes` den Bass, um nur einige Beispiele nennen zu wollen! Und gemeinsam konnten The Flight Of Apollo bereits einen Auftritt mit `30 Seconds To Mars` für sich verbuchen.

Aber nun zum eigentlichen Thema, dem ersten gemeinsamen Album mit dem so schönen Namen Jupiter, welches mit selbsternanntem Electronic-Post-Grunge daherkommt und direkt beim ersten Hören zum Dranbleiben einlädt. Eine gelungene Mischung aus Pop, Klassik, Alternative, Elektro und Metal-Rock lassen den Flug durch das Universum zu einem Erlebnis werden. Ruhige Balladen im Stile der guten alten `Faith No More` (“Harsh Fiords“) werden von `Marilyn Manson` nicht so fernen Tönen (“Rebels Of Porn“ oder auch “Airborne“) begleitete, bevor dann die Elektronikfreunden (“We Are Hallelujah“) auch noch auf ihre Kosten kommen.

Durch die Freundschaft mit Don Oriolo (`Felix The Cat`), der Interesse daran hat The Flight Of Apollo auf dem amerikanischen Markt zu promoten, erhoffen sich die Jungs einen massiven Karrieresprung und eine Steigerung ihres Bekanntheitsgrades auch über die Grenzen der Alpenrepublik heraus. Das die Österreicher aber trotzdem an einem Plan B arbeiten sieht man daran, dass fast alle an diversen Musikhochschulen studieren bzw. bereits dort Abschlüsse erlangt haben.

Also meiner Meinung nach ist ihnen mit Jupiter ein Album gelungen, auf das man zu recht stolz sein kann und was der Band einen festen Platz auf den nächstjährigen Festivalbühnen bescheren könnte!



Jens Helbing

Trackliste

1Intro0:38
2Airborne3:53
3Rum Drum4:00
4Hide & Seek3:37
5Harsh Fiords3:53
6Rebels Of Porn7:21
7X-ray Generation4:17
8Frustrated4:40
9Interlude0:49
10You Were The One4:58
11We Are Hallelujah4:41
12Ordinary Beauty3:58
13A Place 4 U5:10
14(Hidden Track) On The Wrong Side Of The Road3:27

Besetzung

Johannes Ganahl (Rasta): Vocals, Guitar
Jürgen Ganahl (Jury): Guitar
Christian Stroppa: Keys, Rhodes, Hammond, Flute, Trumpet, Sampling
Philipp Schilcher: Bass
Marcel Bandl (Fisch): Drums

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger