····· Fünf Live-Gigs der Hollywood Vampires im Juni in Deutschland ····· Das Leben von The Rasmus nach dem ESC-Auftritt  ····· Erster neuer Ugly Kid Joe-Song seit 7 Jahren ····· Weltweite Chartplatzierungen für die Michael Schenker Group  ····· Flogging Molly in diesem Sommer live und als Konserve ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Hatriot

Heroes of Origin


Info

Musikrichtung: Thrash Metal

VÖ: 25.01.2013

(Massacre Records)

Gesamtspielzeit: 43:37

Internet:

http://www.hatriotmetal.com
https://www.facebook.com/hatriot

Huch, was ist denn hier los? Ein verschollenes Exodus-Album mit Steve „Zetro“ Souza am Mikro? Nein, auch wenn es so klingt, das ist nicht der Fall. Viel mehr ist Hatriot die neuste Spielwiese des Knüppelsängers. Dabei ist die Band so etwas wie ein Familienunternehmen. Die Rhythusgruppe bilden seine Söhne Cody (Bass) und Nick (Schlagzeug). Hinzu kommen die beiden Gitarristen Kosta „V“ und Miguel Esparza.

Und besonders diese beiden geben sich viel Mühe nach den Herrn Holt und Hunolt zu klingen. Leider sind die Newcomer nicht so originell und die durch die Lautsprecher geschleuderten Riffs nicht derart markant. Aber sei's drum: Stilistisch klingt das Hatriot-Debüt Heroes of Origin wie der direkte Nachfolger von Exodus' Tempo of the damned. Zwar erreicht das Songwriting nicht so ganz das Niveau des 2004er Knallers, aber trotzdem ist das Album eine satte Thrash-Schlagseite, wie man es sich wünscht, wenn Zetro den Sänger gibt.

Der Mann klingt genauso aggressiv und giftig wie eh und je und sorgt dafür, dass Hatriot so charmant angepisst klingen. Die Power ist zweifelsohne vorhanden und der Sound geht sofort ins Blut. Ein paar ziemlich lässige Abrissbirnen hat die Band auch auf Lager. Die mitreißenden „Weapons of class destruction“ und „Murder american style“, das ausgedehnte „Shadows of the buried“ oder auch die zackigen Prügelknaben „The violent time of my dark passenger“ und „Suicide run“ verfehlen ihre Wirkung jedenfalls nicht.

Schade, dass die Produktion etwas zu künstlich klingt. Besonders das klackernde Schlagzeug, das an sich fein gespielt wird, stört. Echte Thrash-Lunatics sollten sich davon aber nicht abschrecken lassen. Heroes of Origin dürfte wohl kaum ein weiterer Meilenstein werden. Ein unterhaltsames Album ist es allemal.



Mario Karl

Trackliste

1Suicide Run3:54
2Weapons of Class Destruction4:45
3Murder American Style3:57
4Blood Stained Wings4:36
5The Violent Time Of My Dark Passenger4:38
6Globicidal3:58
7And Your Children To Be Damned4:07
8The Mechanics Of Annihilation4:11
9Shadows Of The Buried6:20
10Heroes Of Origin3:11

Besetzung

Steve ‚Zetro‘ Souza (Gesang)
Kosta “V” (Gitarre)
Miguel Esparza (Gitarre)
Cody Souza (Bass)
Nick Souza (Schlagzeug)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger