····· Doppelplatin für AC/DC  ····· Neuer german Thrash aus Thüringen mit Spydory ····· Die Merseburger Death-Metaller Overlord auferstehen in Höllen-Zimmern ····· Roskilde 2024 ausverkauft - Freiwillige haben noch die Chance zur Teilnahme ····· Me first and the Gimme Gimmes kommen mit neuem Live-Album auf Tour ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Sub.vision

Nashira


Info

Musikrichtung: Weltmusik, Jazz

VÖ: 12.10.2012

(Esc records [ESC 3742] / in-akustik)

Gesamtspielzeit: 60:48

Internet:

http://www.subvision.info/
http://www.gildarazani.de
http://www.esc-records.de

Nachdem das letzte Album Remembrance noch unter dem Namen Gilda Razani & Sub.vision firmierte, hat man für das neue Album Nashira auf den Namenszusatz von Saxophonistin und Komponistin der Band (gemeinsam mit Pianist Hans Wanning) verzichtet. Geblieben ist allerdings die Musik, die weiterin im Jazz mit Weltmusik-Einflüssen verortet ist.

Das kompositorische Niveau ist wieder über jeden Zweifel erhaben. Was die aus dem Iran stammende Gilda Razani und Hans Wanning hier zusammengebraut haben, gehört mit zum Besten, was es aus deutschen Landen in diesem Bereich gibt. Absolut kreativ gelingt es den beiden Musikern, Stimmugen zu erzeugen und zu atmosphärischen Klangkaskaden aufzuschichten, woran natürlich die musikalischen Mitstreiter genauso ihren Anteil haben. Oliver Siegel (Bass) und Tobi Lessnow (Schlagzeug) bilden eine famose Rhythmusgruppe, die den Songs eine mal treibende, dann wieder relaxte Grundlage bietet. Hans Wanning beweist, dass er zu den kreativen Klavier und Keyboardspielern gehört. Seine elektronischen Spielerein und Einschübe werden allerdings nicht um ihrer selbst Willen gestaltet, sondern geben den Titeln eine einzigartige Atmosphäre (auch wenn es im Song “foops“ viellicht etwas übertrieben wurde). Ein ganz großes Lob gilt vor allem Serge Corteyn, der mit seinem geschmackvollen Gitarenspiel als Begleiter wie auch als Solist glänzen kann. Und Gilda Razani hat am Saxophon und der Flöte ebenfalls nichts verlernt und verzaubert mit ihrem melodischen Spiel, das jedoch nich ins Belanglose abgleitet.

Waren auf dem Vorgänger die Referenzen Jan Garbarek oder Pat Metheny noch deutlicher herauszuhören, so gibt es zwar immer noch diese gewisse nordische Atmosphäre aber mit deutlich eigener Note, wodurch die Musik von Sub.vision noch weiter gewonnen hat. Nashira ist wieder ein klasse Album voll Kreativität und Atmosphäre. Empfehlung!



Ingo Andruschkewitsch

Trackliste

1Moermel7:43
2Tamineh9:27
3Unky8:21
4Herzenstoene7:29
5Sweet Suite7:25
6Foops8:33
7Lonely Ameise7:37
8Barinade Zwanzig Zwoelf4:13

Besetzung

Gilda Razani: saxes, theremin
Hans Wanning: piano, keyboards
Serge Corteyn: guitar
Tobi Lessnow: drums
Oliver Siegel: bass
Zurück zum Review-Archiv
 


So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger