····· Bleibe in Verbindung – das neue Solo Album von Clemens Bittlinger erscheint am 24. August ····· Paul Weller kündigt sein neues Album “True Meanings“ für den 14. September 2018 an. ····· Mal was anderes - The Run up touren vor Veröffentlichung ihrer kommenden EP ····· Stratovarius kündigen Enigma: Intermission 2 an ····· Creedence Clearwater Revival schenken ihren Fans zum 50. Geburtstag drei neu restaurierte Videos. ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Ufomammut

Oro - Opus Alter


Info

Musikrichtung: Doom Metal/Postrock

VÖ: 14.09.2012

(Neurot Recordings / Cargo)

Gesamtspielzeit: 42:55

Internet:

http://www.ufomammut.com
http://www.myspace.com/ufomammut

Mit Oro - Opus Alter folgt nun die zweite Hälfte der Gold-Saga von Ufomammut. Und passend zum Namen des ersten Stücks („Oroborus“), beginnt das Album mit den gleichen Sounds, wie Opus Primum aufgehört hat. Mit dem spacigen Flirren fühlt man sich gleich wieder heimisch. Dazu gesellt sich ein angenehm blubbernder Bass. Nach nicht allzu langer Zeit bricht allerdings die Hölle los. Sehr massiv und mit voller metallischer Kraft überrollen einen Ufomammut und die Nummer verwandelt sich in einen treibenden Power-Doomer, der nicht kalt lässt.

Damit macht das Trio klar, dass Opus Alter doch anderes geworden ist, wie es Bassist Urlo bereits in unserem Interview angekündigt hatte. Statt dem Übereinanderlegen von atmosphärischen Schichten regiert hier oft die Keule in Form von tief in die Magengrube zielenden Klängen und lautmalerisch vokales Donnergrollen sorgt für ein gesundes Maß an Atmosphäre. Das ist aber durchaus ebenso spannend wie der erste Teil des Doppelalbums. Aufmerksame Hörer entdecken mit der Zeit immer mehr Details, sinnvolle Wiederholungen und Rückgriffe auf Opus Primum. So ruft einem „Sublime“ noch einmal „Empireum“, das erste Stück des nun vollständigen Werk ins Gedächtnis, bevor Oro mit dem schwer riffenden Donnerschlag „Deityrant“ endet.

War der Auftakt der Geschichte noch ein leicht vernebelter, geheimnisvoller Trip durch dunstverhangene Täler, ist Oro - Opus Alter ein leichter zu greifendes, überwiegend instrumentales Doom-Album. Das überrascht ein wenig. Die Mischung aus Atmosphäre und angenehmer und mitreißender Härte weiß zweifellos zu gefallen.

Damit sind die rund 100 Minuten Musik von Ufomammut nun komplett. Am Stück genossen ist es eine durchaus interessante, schwere Klangreise.



Mario Karl

Trackliste

1Oroborus7:55
2 Luxon6:04
3 Sulpherdew12:18
4 Sublime9:42
5 Deityrant6:56

Besetzung

Poia (Guitars and FX)
Urlo (Bass, Vocals and Synths)
Vita (Drummer)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger