····· Die US-Ikonen Styx melden sich mit neuem Album zurück  ····· Die Augsburger Hard Rocker Full Device stehen jetzt bei Boersma-Records unter Vertrag ····· Asia feiern ihre Reunion im Jahre 2006 mit einer 5-CD-Box ····· Grave Digger-Projekt Hellryder zeigt Behind-the-Secenes-Video ····· Erneut wird ein Mindpatrol-Album von einem kompletten SF-Roman begleitet ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Asia

XXX


Info

Musikrichtung: Prog Pop

VÖ: 29.06.2012

(Frontiers / Soulfood)

Gesamtspielzeit: 51:19

Irgendwie haben in meinem Kopf Saga und Asia immer zusammengehört. Beides sind proggende Rock-Bands mit einem starken Pop-Einschlag. Beide sind trotz deutlichem Synthesizer-Einsatz in den guten Zeiten immer echte Rock-Bands geblieben. Beide haben nach einigen Alben, die für alle Zeiten in den Rock-Olymp gehören, jahrelang ziemlich blass ausgesehen. Und beiden ist es nach der Jahrtausendwende gelungen, sich wieder aufzurappeln.

Bereits mit Silent Nation schoben Asia 2004 wieder ein gut genießbares Werk in den Player - das erste Album übrigens, das mit der Tradition brach, dass die Titel der Alben grundsätzlich mit „a“ beginnen und enden müssen. Die beiden Folgealben, Phoenix und das von Rainer geradezu geschlachtete Omega, kenne ich nicht. Jetzt gibt es mit XXX einen Silberling, der mir noch einen Zacken besser gefällt, als Silent Nation. Die kitschige Ballade „Faithful“ ist das deutliche Lowlight. Der „Rest“ kommt gut.

Das Album startet mit der Power Nummer „Tomorrow the World, die alte Asia Sounds mit etwas poppigen APP serviert. „Al Gatto nero“ verbindet den Latino Flair, den die Sprache mit sich bringt, mit der poppig progressiven Grundstruktur von Asia. „I know how you feel” erinnert vor allem mit den Tasten massiv an Supertramp.
„No Religion” ist ein knackiger Rocker, der von den Drums voran getrieben wird und mit den Keyboards solierende Highlights setzt.

Kritikern, die erwarten, dass Asia wieder wie 1982 klingen, sollten man gelangweilt den Stinkefinger zeigen. XXX hat seine eigenen Qualitäten, die die 80er 12 Jahre nach der Jahrtausendwende gut in Szene setzen.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Tomorrow the World 7:01
2Bury me in Willow 6:13
3No Religion 6:49
4Faithful 5:50
5I know how you feel 5:04
6Face on the Bridge 6:12
7Al Gatto nero 4:46
8Judas 4:54
9Ghost of a Chance 4:30

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger