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Das Klassiklabel Novantiqua Records will zwei Musikerinnen den Weg aus Afghanistan ebnen

Novantiqua Records, ein italienisches Klassiklabel, hat eine Aktion ins Leben gerufen, um zwei jungen afghanischen Musikerinnen zu helfen, aus ihrem Land zu fliehen.

Navantiqua haben sich dafür mit anderen Musikern zu einem internationalen Netzwerk verbunden. Diese Musiker stehen in direktem Kontakt mit mehr als 300 afghanischen Musikern in extremer Not und versuchen zumindest die jüngsten Studenten nach Europa zu bringen, für die die Lebensbedingungen in Afghanistan absolut unhaltbar geworden sind und weit über die Grenzen der Verfolgung hinausgehen.

Dafür wird ein Stipendienprogramm durchgeführt, um einigen afghanischen Studenten die Möglichkeit zu geben, nach Italien zu kommen und dort zu studieren. Trotz des Stipendiums ist die Beantragung des Visums äußerst schwierig und teuer, da derzeit keine westliche Botschaft in Afghanistan aktiv ist. Daher müssen mehrere Visa beantragt (und bezahlt) werden - auch für die Länder, durch die die Musiker reisen müssen.

Daher hat das Label mit der Unterstützung aller Musiker, die es vertritt - darunter Alexander Lonquich, Markus Stenz, Nicolai Pfeffer, Mario Sollazzo, ORT Orchestra della Toscana, Quartetto Lyskamm, Teodoro Baù, Anna Fusek und viele andere - beschlossen, konkrete Hilfe zu leisten, indem alle Gewinne aus den über seine Webseite verkauften CDs bis Ende des Jahres zur Finanzierung der Reise von zwei 17-jährigen Violinschülern aus Kabul verwendet werden, die derzeit Afghanistan versteckt bei Verwandten leben.

Das Label erklärt dazu: „Wir sind motiviert von dem Prinzip, dass - während es utopistisch ist zu glauben, dass es möglich ist, die ganze Welt zu retten - viele kleine Gesten, die einzelnen Menschen helfen sollen, einen großen Unterschied machen können.“


[Novantiqua Records]


Internet:
http://www.novantiqua.net
http://www.novantiqua.net/news/A-burning-violin-html

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