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Eine Autobiographie mit 30 – aus Tokio Hotel-Kinderstar Bill Kaulitz wurde früh ein Leut(e)

Als Gesicht der Band Tokio Hotel wurde Bill Kaulitz in den 2000er Jahren berühmt. Fans verehrten und bewunderten seinen androgynen Style. Aber für sein exzentrisches Auftreten wurde er auch belächelt und gehasst wie kein Zweiter. Als der Rummel um die eigene Person gefährliche Ausmaße annahm, floh Bill mit seinem Zwillingsbruder Tom nach Los Angeles. Von dort blickt er nun auf die ersten dreißig Jahre seines Lebens zurück.

Aufgewachsen in der Nähe von Magdeburg, war Bill Anfeindungen und Unverständnis gewohnt, ließ sich aber nie beirren und verfolgte konsequent seine künstlerischen Visionen und seinen Traum eines Lebens abseits von provinzieller Enge.

Zum ersten Mal erzählt er hier offen von seiner Kindheit im Nirgendwo, von Tokio Hotels überwältigendem Erfolg, aber auch von Eskapaden, Einsamkeit und der besonderen Beziehung zu seinem Bruder Tom. Eine wilde Reise zwischen Ostdeutschland und Kalifornien, durch Musik- und Modewelt, durch Familienverbünde und Freundschaften.

Seine Auto-Biographie Career Suicide – Meine ersten dreißig Jahre erscheint am 1. Februar 2021. Das Vorwort stammt von Benjamin von Stuckrad-Barre.

Bill Kaulitz, geboren 1989 in Leipzig, wurde bekannt als Leadsänger der Band Tokio Hotel, mit der ihm 2005 der Durchbruch in die deutschen Charts gelang. Neben den internationalen Erfolgen mit Tokio Hotel arbeitet Kaulitz als Model, Synchronsprecher, TV-Juror und Designer. Er lebt heute in Los Angeles.

„Diese Biografie zu schreiben, war das Beängstigendste, was ich jemals getan habe,“ bekennt Bill Kaulitz. „Ich weiß, es wird Dinge für immer verändern. (…) Madonna sagt, Künstler seien hier, um den Frieden zu stören. Das habe ich mit Sicherheit getan. Oder war es doch eher Career Suicide? Was weiß ich schon …“


[Ullstein]

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