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BMG veröffentlicht Keith Richards‘ Talk is cheap als 30th Anniversary Edition

1988 veröffentlichte Keith Richards sein erstes Soloalbum mit elf Titeln. Alles begann aber bereits 1986, als Keith Richards immer rastloser wurde. Die Rolling Stones waren nicht aktiv, - für Keith eine Zeit, „die man vergessen konnte“. Er hatte mit dem Schlagzeuger Steve Jordan an dem Chuck Berry-Film Hail, Hail Rock ´n Roll gearbeitet und suchte nach einer weiteren Herausforderung. An ein Soloalbum hatte er noch nie gedacht und gibt zu, anfänglich förmlich ins Studio gedrängt worden zu sein.

„Mein zentraler Fokus war immer die eine Sache. Ich fühlte mich bei den Stones, als hätte ich das perfekte Vehikel für das, was ich machen wollte. Ich konnte mir nicht vorstellen, etwas anderes zusammenzustellen, wäre ebenso befriedigend,“ erinnert sich Keith Richards.

Zum Glück gründete er aber doch die unvergleichlichen X-Pensive Winos. Von Anfang an fühlte es sich wie eine Band an, mit Gitarrist Waddy Wachtel als kongeniale Ergänzung zu Steve Jordan. „Waddy und ich sind wie Ronnie (Ron Wood) und ichm“ erklärt Keith. „Nach fünf Minuten ist es, als würde man einander bereits sein ganzes Leben kennen.“

Hinzu kamen noch Charley Drayton, der Bass und Schlagzeug spielte, und Sänger und Keyboarder Ivan Neville. Alle Musiker, die ins Studio außerhalb von Quebec kamen, waren Multiinstrumentalisten bzw. musikalische Allrounder. Isoliert von Großstadtablenkungen entwickelte sich die Musik von Anfang an. „Es gab einen Fluss und ich musste nur daran festhalten,“ erzählt Keith Richards.

Einen der ersten Songs, den sie aufnahmen, war das explosive „Take it so hard“, ein straffer und gleichzeitig lockerer Klassiker, der illustriert, warum Keith Richards als das „menschliche Riff“ bezeichnet wird. Der Song definiert förmlich Rockmusik. Die Aufnahmen wurden später auf Montserrat, Bermuda und in weiteren Studios mit Gastmusikern wie Sarah Dash, Bootsy Collins, Maceo Parker, The Memphis Horns, Patti Sciafia und Mick Taylor fortgesetzt.

Die Songs auf Talk is cheap hören sich auch heute noch so aktuell an wie vor 30 Jahren – in Keiths Worten: „so frisch wie am Tag, als sie entstanden“.

Die Neuauflage bietet im Deluxe Box Set und im Super Deluxe Box Set sechs Bonustitel, vier davon mit dem Pianisten Johnnie Johnson; darunter Eddie Taylors „Big Town Playboy“, „Blues Jam“, „Slim“ und „My Babe“ von Jimmy Reed. Zu letzterem gibt es auch ein neues Lyrik-Video.

Das limitierte und nummerierte Super Deluxe-Box Set besitzt ein exklusives Gehäuse. Beide Boxen bieten neben der CD, eine LP mit Bonussongs, zwei Singles und ein 80-seitiges Hardcoverbuch mit Liner Notes von Anthony De Curtis, in denen die Entstehungsgeschichte der Produktion und der Einfluss des Albums beschrieben werden. Dazu ein Interview mit Keith Richards und seltene Fotos.

Talk is cheap erscheint in allen Konfigurationen am 29. März 2019.


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