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Der Schweizer Selbstmade Songwriter WILLIAM WHITE startet durch





Mit dem im August 2005 erschienenen, selbst produzierten Album Undone hat William White ein Werk geschaffen, das in bester Singer / Songwriter Tradition verzaubert. Die Radiostationen waren so sehr von der Qualität seiner Songs überzeugt, dass Sie, obwohl White zu Beginn keinen Plattenvertrag hatte, dies mit hohen Playlisten honorierten.
Das Album, welches nun bei Chet Records - Sony/BMG erschien, spiegelt auf gekonnte Weise karibische Einflüsse wieder und verbindet damit Elemente aus Rock, Pop, Funk und Jazz. William White und seine Band "The Emergency" gingen 2005 auf ihre erste Tour durch Deutschland und die Schweiz und überzeugten durch ihr persönliches, natürliches und bewegendes musikalisches Statement nicht nur das weibliche Publikum. Ein neues Album ist für Anfang 2008 geplant.

Aber was zieht einen neuzehnjährigen, auf Barbados geborenen jungen Mann in die Schweiz? Zuerst, weil es das Land seiner Mutter ist und sich der junge William White in der Welt umsehen wollte, aber hier ein neues, erst ungewohntes zu Hause findet. Kulturschock. Dann, weil er zur Universität gehen will. In den Augen der Eltern etwas Ernsthaftes und kann mit ihrem Segen Barbados verlassen. Doch nach der Armee und neben dem Studium, beginnt die musikalische Laufbahn von White konkrete Formen anzunehmen, die mit seinem im August erscheinenden Debüt nun den ersten persönlichen Höhepunkt darstellt. Undone ist ein Album voll schöner und positiver Energie.

William White wächst auf der väterlichen Farm in der Karibik auf. Die Mutter liebt klassische Musik, der Vater die Ruhe und William liebt es zu singen. Seine Art sich dem Vater etwas zu entziehen und seinen eigenen persönlichen Raum zu schaffen. So entdeckt er nach und nach die unterschiedlichen Formen und Farben der Musik. Beethoven durch seine Mutter, die einheimischen Sounds und Beats, die großen Funk- und Soul-Legenden. Bob Marley and Wailers, Marvin Gaye, Sam Cooke, Curtis Mayfield und "jeder war Kung Fu Fighting" mit Jimmy Cliff. Neben der "schwarzen Musik" bringen seine Schulfreunde White zu Rock wie Guns'n'Roses oder AC/DC. Er ist begeistert von so viel Druck. An Country findet er die Art der Texte großartig, „die doch so viele, intensive Geschichten erzählen können". Im Alter von zwölf schreibt er seine ersten eigenen Songs. Er singt bei den "The Five Of Hearts", einer Accapella Band, die u.a. Songs von The Four Tops oder Sam Cooke interpretiert, den Solo-Tenor. Die erste Bühnenerfahrung und die Möglichkeit ein paar eigene Songs für die Band beizusteuern. William merkt langsam, dass etwas mit ihm passiert, erkennt aber noch nicht die Bedeutung. Heute kann er mit Undone diese Entwicklungen auf musikalischer Ebene erklären und ausdrücken. William White ist zu einem Musiker geworden, der sich zwischen Singer/Songwriter-Folkpop und Soul bewegt.

Nach dem College beginnt er sein Studium in der Schweiz und betrachtet die Musik erst als ein intensives Hobby. „Ich habe damals für mich noch nicht gewusst, ob das alles richtig ist; hatte aber damit Möglichkeiten es vorsichtig heraus zu finden", meint White heute. Er schreibt Songs, spielt und singt für bis zu vier Bands, die so unterschiedlich sind und von Reggae über Rock, Funk, Folk bis Punk reichen. Er beendet das Studium und findet sich kurze Zeit später in der Rockband Liz Libido wieder. Die Band schafft nicht den ganz großen Sprung. Liz Libido lösen sich nach zwei Veröffentlichungen auf! Der Weg für White als Solokünstler ist frei!

Eingeschworen im Glauben an die Kraft der Musik, seiner Musik, will er White seine erste Platte machen. Ohne großes Kapital, ohne Plattenfirma im Rücken, nur mit Hilfe von Freunden geht er an die Arbeit. Das Album wird aus eigener Hand produziert, die Songs arrangiert und eingespielt. Seine Frau kümmert sich um das Artwork, dann werden die ersten fertigen Alben an einen Schweizer Independant Vertrieb gegeben. Die Songs, die sich nun irgendwo zwischen Jack Johnson und Ben Harper bewegen, überzeugen. White und seine Frau übernehmen selbst die gesamte Promoarbeit. Das Radio ist von der Qualität der Songs überzeugt und honoriert dieses mit großen Playlisten. Das Album, die Schönheit der Musik und ihr persönlicher Einsatz begeistert auf ganzer Linie.

Im August und September ist White unter anderem am 18. 9. im Berliner Privat Club zu erleben.


Internet:
http://www.williamwhite.ch
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