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Musik an sich
 
Skunk Allstars - Bleeding Hearts And Smiling Faces
(Wolverine Records)
Ska
Trackliste:
1. HolyLand 2. Skin Of A Tear 3. Unified 4. Step By Step 5. Dubby Dem I Come Som 6. Turn Around 7. Parkinsons 8. Dubwar 9. Feel The Fake 10. Paying It With Pain 11. Stressed Out 12. Jaded 13. Mad Man
 

Klingt Ska eigentlich wirklich immer mehr oder weniger gleich oder kommt es mir nur so vor? Kommt es mir vielleicht nur so vor weil es im Grunde keine Rolle spielt? Gute Laune macht Ska eigentlich immer, ebenso erzeugt er desöfteren das akute Bedürfnis nach Strand, Cocktails und Sonnenschein. Oder zumindest ein bisschen Monkey Island spielen.

Zumindest den Vorwurf des Plagiats dürfen die Skunk Allstars guten Gewissens an sich abprallen lassen. Zu vielfältig sind die Einflüsse, die auf diese Band gewirkt haben müssen: Reggae, Punk, NuMetal, HipHop - vom Reggae vielleicht ein bisschen zu viel, nicht zu viel um gut zu klingen aber möglicherweise zu viel um den Begriff "Skunk" (der ja für die Synthese von Ska und Punk steht) im Bandnamen tragen zu dürfen. Stellenweise sind die Songs doch sehr getragenen. Womit ich den Punkanteil nicht verleugnen möchte, Stücke wie "Skin Of A Tear" gehen schon mächtig ab.

Zeitweise wirkt der wilde Mix dann schonmal ein wenig befremdlich - wenn etwa in "Dubwar" die Zeile "HipHop ist wofür ich leb" gerappt wird. Ungewohnt, aber nicht wirklich störend.

Alles in allem ist das Album auf jeden Fall empfehlenswert. Die Songs sind gut und gelungen, ich vermisse nur teilweise eine gerade Linie - das ist wohl der Preis der Vielseitigkeit.

14 von 20 Punkte

Hendrik Stahl

 

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