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Reviews
Praying Mantis

The Best of Praying Mantis


Info
Musikrichtung: Heavy Metal

VÖ: 17.06.2004

Frontiers / Soulfood

Gesamtspielzeit: 48:34


Zu behaupten, die Praying Mantis klängen in irgendeiner Weise wie Uriah Heep, wäre völlig verfehlt – und dennoch: Die Parallelen erscheinen mir größer, als die zu Iron Maiden, die im Promoblatt eifrig und zu recht gezogen werden, entstammen die Praying Mantis doch rein zeitlich und räumlich der NWoBHM. Zudem hatten sie mit Clive Burr, Paul di’Anno und Dennis Stratton im Laufe ihrer Karriere mehrere Ex-IMs in ihren Reihen.

Warum aber nun Uriah Heep? Zu meiner großen Überraschung – Raus gehört hatte ich das nicht – waren auch zwei (Ex)UH-Sänger (Bernie Shaw und John Sloman) eine zeitlang an Bord. Wichtiger aber ist der melodisch fantasievolle Charakter der Band, der die Praying Mantis in den Reihen des Heavy Metal eine ähnliche besondere Rolle spielen lässt, wie Uriah Heep im Hard Rock. Mit “Only the Children cry“ und dem Live-Opener kommen die Gottesanbeterinnen sogar recht nahe an die (allerdings eher schwachen) Uriah Heep-Alben der späten 80er Jahre heran.

Ansonsten wird melodischer Hard Rock mit leichter Metal-Schlagseite zelebriert. Da gibt es immer wieder druckvolle Rocker, kraftvolle Balladen, schöne Gitarrenleads und auch fast progressive Longtracks. Insgesamt aber fragt man sich, wie viel Ausschuss diese Band im Laufe ihrer Karriere produziert haben muss, wenn das schon die Best of ist. Denn obwohl sich die Scheibe gut anhören lässt, ist wenig dabei, dass einen so richtig vom Hocker haut.

Wohl eher etwas für Komplettisten.



Norbert von Fransecky



Trackliste
1Cheated (Live-Bonus-Track) 3:48
2Can't see the Angels 5:22
3A Cry for the new World 5:29
4Letting go 7:33
5Journeyman 7:03
6Only the Children cry 4:33
7Turn the Table 5:22
8Don't be afraid of the Dark 5:36
9Best Years 7:46
10Forever in Time 7:05
11Nowhere to hide 5:34
12Naked (Re-recorded Version) 8:04
13A Moment in Life (Bonus-Track) 5:58

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