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Düstere Experimente mit Sofia Härdig aus Schweden





Sie kommt aus Schweden, aber macht keine Popmusik: Sofia Härdigs Musik ist düster und experimentell. Das Album The Norm of the locked Room entstand über einen Zeitraum von zwei Jahren, isoliert in ihrem Zimmer in Malmö. Zeitweise erinnern die Songs an Krautrock oder einmal ganz kurz an Anne Clark. Sofia Härdig über ihre musikalischen Einflüsse: „I am a big Suicide fan.. and I in general like a lot of music from the past.. Einstürzende Neubauten, Birthday Party, The Ex, This Heat, Faust, Can, Nick Cave...”

Ihre Karriere begann, als sie im Frühling 2003 nach New York zog und mit ihrer Band Sofia Härdig and the Needles an legendären Orten wie CBGB's, The Kitchen und Arlene's Grocery spielte. In der Folgezeit spielte sie in mehreren erfolgreichen Projekten, u.a. 303, Trio Switzerland und The happiest Girl in the World. Sie wurde als Electronica Queen bejubelt und zum Aushängeschild für die experimentelle Musik Szene. Sie arbeitete mit Musikern von The Hellacopters (swe), Bob Hund (swe), Free Kitten (us), Bordoms (jap), OOIOO (jap) and The Sunburned Hand Of The Man (US).

Nach Ihrer rockigen Phase mit The Needles begann Sofia, allein mit Synthesizern, Electronics und Geräuschen zu experimentieren. 2006 veröffentlichte sie das starke Solo Album The Need to destroy, bestehend aus Electronica, Dance Beats, fragmentierten Gitarren und bedrohlichen Industrial Sounds. Die Reaktionen auf das Album waren brillant und Sofia bekam Airplay in Schweden und in den USA. Sie erhielt verschiedene Stipendien, und pendelt zwischen Malmö, Stockkolm und Berlin. Neben Ihrer eigenen Musik macht sie Musik für Tanz-Performances, Filme und Kunstprojekte.

Für ihr fünftes Album The Norm of the locked Room loopt und schneidet sie traditionelle Instrumente so, wie sie vorher Elektronik benutzt hat. Sie trennt die einzelnen Spuren voneinander, um sie in monatelanger Kleinarbeit wieder in einem neuen Kontext zusammen zu setzen. Der Sound klingt düster, und hypnotisch. Sie mixt und produziert, spielt Gitarre, Bass, Keyboard, Percussion, Schlagzeug, und benutzt sogar ihre Stimme wie ein Instrument. Das Album featured Musiker wie John Essing (bob hund), Per Svensson (Freddie Wadling) and James Welburn (Tony Buck-The Necks).

Sofia sagt selbst über ihre Musik: “For me it's beautiful with that which is not perfect, in the dilapidated, broken and in the mistakes I see beauty."

Nach Release in Schweden auf Margit Music/Border Music erscheint die Platte am 18. Janiuar 2013 auch in Deutschland.

[Solaris Empire]

Internet:
http://www.sofiahardig.net
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