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25 Years after - Mein Leben mit der CD; Folge 174: Gamma Ray - Power Plant

Wer diese Kolumne in den letzten vier Jahren verfolgt hat, hat einige Schulen kennen gelernt, an denen ich unterrichtet habe. Es begann im Schuljahr 1996/97 mit einer halben Stelle am Einstein-Gymnasium in Potsdam. Es kam die Alexandrinen-Grundschule, ebenfalls Potsdam, dazu, weil die Anmeldungen zum Religionsunterricht am Einstein-Gymnasium keine ganze halbe Stelle füllten.

Das Schuljahr 1998/99 lief bereits, da konnte ich meine Anstellung endlich auf eine volle Stelle erhöhen, indem ich zusätzlich an die Wolfgang-Borchert-Oberschule ging, eine Real-Schule im Zentrum von Spandau. Im folgenden Schuljahr wechselte ich ganz nach Spandau. Die Potsdamer Schulen wurden durch das Hans-Carossa-Gymnasium in Hakenfelde, einem Stadtteil im Norden Spandaus, ersetzt.

Einen erneuten Schulwechsel gab es im August 2000 zwar nicht, aber einen Gebäudewechsel. Das 1951 gegründet Hans-Carossa-Gymnasium (HCO) war kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs provisorisch in dem ehemalige Luftwaffen-Gerätewerk in Hakenfelde untergebracht worden. Und es gibt bekanntlich nichts dauerhafteres als Provisorien. Und so bekam das HCO erst kurz vor seinem 50sten Jubiläum ein eigenes Gebäude. (Näheres dazu in der kommenden Ausgabe.)

Ich jedenfalls zog zum Schuljahr 2000/2001 mit dem Gymnasium vom Norden Spandaus, wo ich inzwischen wohnte, in den Süden Spandaus an die Grenze zu Potsdam, wo ich meine Tätigkeit als Religionslehrer wenige Jahre zuvor begonnen hatte. Und dann war in dieser Hinsicht für 14 Jahre erst einmal Ruhe. Die Wolfgang-Borchert-Schule im Zentrum Spandaus und das Hans-Carossa-Gymnasium im Süden waren meine berufliche Heimat, auch wenn sich – vor allem an Borchert – im Lauf der Zeit einiges ändern sollte – nicht zum Guten! Berliner Schulpolitik!

Zu dem Album Power Plant, das ich für diesen Monat ausgewählt habe, habe ich keine besondere Beziehung. Aber Gamma Ray gehören seit ihrer Gründung zu den Bands, die auf der Einkaufsliste stehen, wenn sie zu einem ansprecheden Preis angeboten werden. Power Plant, das sechste Album der Band, war denn auch bereits mein achter Silberling der Hamburger, da ich den Vorgänger Somewhere out in Space zwar noch nicht erworben hatte, dafür aber zwei Singles und die EP Heaven can wait.

Norbert von Fransecky


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