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Artikel

Rock Classics - Das Sonderheft #28 über Queen erschienen

Info

Autor: Rock Classics

Titel: Rock Classics – Queen - Das Sonderheft #28

Verlag: Rock Classics / Slam Media GmbH

ISBN: 4191539609904

Preis: € 9,90

100 Seiten

Internet:
http://www.rockclassicsmag.com
http://www.queenonline.com/

Bereits 28 Mal hat sich das Rock Classics Team – ein Ableger des Slam Alternative Musik Magazins - aufgemacht, ein Sonderheft einer großen Band zu widmen. Rock Classics – Queen - Das Sonderheft #28 gibt es für knapp 10 Euro und widmet sich eben Queen.

Gibt es zur Band neue Erkenntnisse oder sonstige Neuigkeiten zu vermelden? Nein. Das Heft widmet sich in kurzer knapper Form den einzelnen Bandmitgliedern in kurzen Biografien von sechs bis acht Seiten und allen Studioalben in etwas ausführlicheren Reviews. Dabei machen Fotos einen großen Anteil aus. Die Textinformationen sind dementsprechend recht knapp gehalten. Man erfährt nichts Neues aber erhält einen schönen kurzen Überblick über die Bandgeschichte. Wie so oft, bei den Rock Classics-Heften, gibt es Interview mit Bandmitgliedern – hier mit Brian May und Roger Taylor, sowie dem aktuellen Live-‚Gastsänger‘ Adam Lambert. Letzteres ist sogar fast schon aktuell zu nennen. Die beiden anderen Interviews sind schon knapp zehn Jahre alt und dadurch deutlich überholt. Die vier Seiten mit einer Leseprobe aus einem Buch des österreichischen Musikers, Autors und Kabarettisten, der mit Austropop-Texten zu Queen Liedern auftritt, sind eigentlich überflüssig. Je eine Doppelseite widmet sich schließlich noch Buchveröffentlichungen, Filmen und Memorabilia.

Ausführlich ist anders, doch lieber kurz gefasst und gut lesbar, als künstlich aufgebläht, wie dies in früheren Heften (z.B. Led Zeppelin - Das Sonderheft #23) auch schon der Fall war. Wird das Heft einer großen Band wie Queen wirklich gerecht? Nein. Dafür greift man besser zu einer der vielen Biografien. Für den absoluten Neueinsteiger in den Bandkosmos ein netter Überblick, der Lust auf mehr macht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Ingo Andruschkewitsch


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