····· Joe Bonamassa auf Tour!  ····· P!NK: exklusive Karten für ProSieben-Konzert zu gewinnen ····· Aus Japan kommt wieder Loudness  ····· 12 aus 1000 stehen auf Marion Fiedlers neuem Album ····· Im versifften Proberaum entstehen die Kracher von Peoples Temper ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Steve Holy

Blue moon


Info

Musikrichtung: Country / New Country

VÖ: 10.10.2000

(Curb)

Das Album von Newcomer Steve Holy ist zwar nicht mehr ganz so frisch in den Läden, aber ein wirklich interessantes Werk und deshalb soll es an dieser Stelle auf jeden Fall etwas genauer vorgestellt werden.

Es hat lange gedauert, bis sich sein Plattenlabel entschlossen hat, ein Album von ihm herauszubringen. Nachdem die erste Single "Don't make me bag" zwar ein Achtungserfolg wurde aber nicht den großen Durchbruch brachte, dauerte es einige Monate bis man seine zweite Single "Blue Moon" ins Rennen schickte. Diese wurde von den Radiostationen sehr gut angenommen und kletterte in den Charts zügig nach oben. Nun endlich entschloss man sich ein komplettes Album des erst 22jährigen Newcomers auf den Markt zu bringen. Was er hier vorgelegt hat kann sich sehen lassen und ist wirklich bemerkenswert.

Mit seiner weichen, gefühlvollen Stimme führt er durch ein Album voller facettenreicher, moderner und frischer Countrymusic die den traditionellen Klängen aber trotzdem verbunden bleibt und auch musikalisch nichts zu Wünschen übrig lässt.

Bei den sehr schönen und ruhigen, emotionalen Balladen wie z.B. "Blue Moon", "Cold Kisses" oder der aktuell sehr erfolgreichen Single "Good morning beautiful" kann er gesanglich genauso überzeugen wie bei kraftvollen, dynamischen Songs wie "She's so" oder "You gonna miss my love". "Just a kiss" klingt so, als könne der Titel genauso gut von Roy Orbison stammen und auch gesanglich erinnert Steve Holy hier sehr an diesen Interpreten. Mit "Tear one" findet sich auch ein astreiner, hervorragender Honkytonker auf dieser CD, ein Titel den die beiden erfolgreichen Songwriter James House und Dean Miller verfasst haben. Oft erinnert der Sound der Songs auch etwas an den Klang der 60er Jahre, so wie man das auch bei aktuellen Alben von Gary Allan oder Eric Heatherly hören kann. Ein sehr gutes Beispiel hierfür bietet der Titel "If that's what you want" oder auch der hochinteressante, von Frank Rogers geschriebene Song "Don't make me beg", der sicherlich zu den Höhepunkten der CD zählt.

Ein rundum gelungenes Debütalbum bei dem keine Langeweile aufkommt und das sich durchaus von der Masse abhebt. Für jede CD-Sammlung stellt dieses Album auf jeden Fall eine Bereicherung dar. Mit diesem Werk sollte es dem aus Dallas/Texas stammenden Sänger gelingen, sich einen großen Fankreis zu sichern. Er hat das Zeug dazu einen erfolgreichen Weg in der Countrymusic zu gehen und nicht als Eintagsfliege in der Versenkung zu verschwinden. Man darf auf weitere Produktionen des Künstlers sehr gespannt sein.



GeraldH

Trackliste

1Blue Moon
2One Beat at a Time
3Cold Kisses
4Just a Kiss
5Hunger
6Tear One
7She's So
8You're Gonna Miss My Love
9Someone's Out to Get Me
10If That's What You Want
11Don't Make Me Beg
12Good Morning Beautiful

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger