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Reviews

Mabon

Stampede of the Damned


Info

Musikrichtung: Heavy Metal

VÖ: 29.01.2010

(Mabon)

Gesamtspielzeit: 40:27

Internet:

http://www.mabon.ch

Es gelingt Mabon nicht die Erwartungen, die der Opener „Stampede“ weckt, über das ganze Album einzulösen. Das spricht aber eher für „Stampede“, als gegen das Album.

Denn dieses Stück treibender High Speed Thrash, der klingt als hätten sich Annihilator die Vocal-Abteilung von Morgana Lefay ausgeliehen, wäre auf den Alben sämtlicher führender Acts zwischen Thrash und Power Metal ein absolutes Schmuckstück.

Im Weiteren werden Mabon etwas stumpfer und nicht jedem Song gelingt es eine wirkliche eigene Identität zu gewinnen. Power satt gibt es aber über die gesamte Länge. Und das heftig growlende „Blood Domination“ macht genau so viel Spaß, wie die sägenden Gitarrren von „Born to die“ oder der hackende Aggro-Metal „War Child“.
Ganz am Ende gibt es mit „Desert War“ noch mal ein echtes Highlight. Der Krieg beginnt wieder mit den nun bereits bekannten sägenden Gitarren und packenden Vocals. Zum Ende geht das Ganze in eine Akustiknummer über und der Frieden ist greifbar nah.

Zu allem Überfluss verpacken Mabon ihre Scheiblette noch mit einem Booklet, nach dem sich viele Bands, die bei Major Labels unter Vertrag stehen, die Finger lecken würden.

Wer noch ein wenig Szene-Bewusstsein hat, muss hier zugreifen.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Stampede 3:03
2 Revolution 4:23
3 Blood Domination 5:20
4 Enemy 4:32
5 Phoenix 0:55
6 War Child 4:28
7 Born to die 4:44
8 Killers 3:12
9 Desert War 5:54
10 Fields of Blood 3:53

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger