····· Uriah Heep schauen auf ihr silbernes Album-Jubiläum voraus ····· The Rolling Stones, so klangen sie einst im Radio… ····· Die Eurythmics sind für die Einführung in die Rock & Roll Hall of Fame 2018 nominiert - Wiederveröffentlichung aller Alben auf Vinyl ····· Joe Bonamassa auf Tour!  ····· P!NK: exklusive Karten für ProSieben-Konzert zu gewinnen ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

20th Century Boys

!Beware of the Rex!


Info

Musikrichtung: Rock Cover

VÖ: 12.04.2004

(Ulftone / Edel)

Gesamtspielzeit: 41:44

Internet:

www.barflymusic.de

Der Unterschied zwischen einem Tribut- und einem Cover-Album besteht darin, dass ein Tribut Klassikern durch die eigene Interpretation neue Seiten abgewinnt, während ein Cover-Album die Klassiker lediglich reproduziert. Tribut-Alben tragen ihren Sinn in sich, egal ob sie gefallen oder nicht. Von einem eigenen Charakter der Stücke zu sprechen, wäre im Fall von !Beware of the Rex! aber völlig verfehlt. Es sei denn man würde es als besondere Leistung betrachten, dass Bormann und Voss es schaffen, den schillernden Glam-Flair, der T.Rex zu etwas ganz besonderem gemacht hat, in biederem AOR/Melodic-Rock-Flair runter zu spielen.

Die 20th Century Boys sind eine reine T.Rex-Cover-Band, womit das Urteil über die Scheibe im Prinzip schon gesprochen ist. Denn das Covern bringt im Grunde nur dann etwas, wenn Songs von nicht mehr existenten Bands live gespielt werden, weil die Originale - im Gegensatz zu ihren CDs - schlicht nicht mehr zur Verfügung stehen. Cover-Alben haben, sobald genug Material der Originale in Konserven vorliegt, dagegen kaum einen Sinn - - höchsten den, dass es der Band Spaß gemacht haben mag, ihre Faves selber einmal einzuspielen. Aber das ist noch lange keine Grund, so eine CD zu kaufen.

Wenigstens einmal erreichen die 20th Century Boys die Leistung der Originale zumindest annährend - erstaunlicher Weise gar bei einem der größten T.Rex-Hits, der auch ihnen selbst den Namen gab: dem “20th Century Boy“. Viele andere Songs wachsen sich dagegen zu wahren Katastrophen aus, was nicht nur an der unzureichenden Stimme liegt.

Überflüssig (sowieso) bis ärgerlich!



Norbert von Fransecky

Trackliste

1London Boys2:52
2Soul of my Suit3:48
3Children of the Revolution5:13
4Metal Guru3:25
5I love to boogie3:20
6Jeepster4:32
7Get it on3:22
820th Century Boy4:03
9Hot Love 4:51
10Telegram Sam3:15
11Life's an Elevator3:03

Besetzung

Michael Bormann & Michael Voss
(Vocs, Git, B, Keys, Mandoline, Perc)

Gäste:
Marc Schulmann (Dr <außer 4>)
Francis Urton (Violine)
Steffi Stephan (B <10>)
Jan Löchel (Piano <2>)
Oliver Betke (gesprochenes Intro & Back Voc <1>)
Ann Beth (Back Voc (<1, 2, 4, 10>)
Hagen Western (Back Voc <1>)
Jetunde (Back Voc <9>)
Lily Charlotte (Intro Scream <10>)

The Bar Bigband feat. Mike Fly-Brass (<7, 8, 10>)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger