····· Auf Album Nummer Fünf interpretiert Markus Kohl seine Klassiker neu ····· Nach den Studio-Alben werden nun auch ein Best of- und ein Live-Album von Pink Floyd auf Vinyl widerveröffentlicht ····· Für ihre Frühjahrs-Tour haben J.B.O. die Wiener Rammelhof als Support bestätigt ····· Europe zeigen neues Video ····· Die Erfurter Traditionsmetaller Macbeth rereleasen ihr zweites Demo als Vinyl-EP ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Van Canto

Hero


Info

Musikrichtung: Metal (A-Capella)

VÖ: 26.09.2008

(SonyBMG)

Gesamtspielzeit: 41:16

Internet:

http://www.vancanto.de

A-Capella Metal ? Ja nee, is klar!!!

So waren zumindest meine ersten Gedanken, als ich die Info des Promoters zum neuen Van Canto Album gelesen habe. Hero ist bereits das zweite Album des Sextetts (5 Sänger + 1 Schlagzeuger), und es hat mich nachhaltig überrascht.

Beim ersten durchhören dachte ich noch, die Radadang und Dandan Gesangslinien, die Gitarren und Bass ersetzen sollen, das können die nicht wirklich ernst meinen!

Tun sie aber doch!

Und wenn man sich die Zeit nimmt, und sich Hero einmal genauer anhört, dann wird das was die sechs Musiker da fabrizieren richtig gut. Und am Ende vermisst man die Saiteninstrumente gar nicht. Das Album enthält neun Songs, wovon 4 Coverversionen sind. Gecovert wurden “Kings Of Metal“ von Manowar, ”Wishmaster” von Nightwish, Blind Guardians ”Bard’s Song” und Iron Maidens ”Fear Of The Dark”. Gerade bei “Kings Of Metal“ und ”Fear Of The Dark” tue ich mich etwas schwer, das liegt vielleicht daran, dass diese beiden Songs im Original zu meinen Favoriten zählen. Zu übermächtig scheinen da die ursprünglichen Versionen. Wohingegen das A-Capella Konzept bei “Wishmaster“ und ganz besonders beim “Bard’s Song“ ganz hervorragend funktioniert.

Die Eigenkompositionen sind gelungen und man kann es kaum glauben, dem Metal zuzuordnen. “Speed Of Light“ ist ein harter schnell gesungener Metalkracher der spaß macht. Alles Songs sind mit einer gewissen Epik ausgestattet, die dafür sorgen dürften das Van Canto auch den Fans von Kapellen wie Blind Guardian und Within Temptation gefallen dürfte.

Ein sehr interessant Konzept, das hoffentlich eine Fortsetzung finden wird!

Weitere Anspieltipps: “Pathfinder“, “Quest For Roar“ und “Hero“.



Rainer Janaschke

Trackliste

1Speed Of Light4:27
2 Kings Of Metal3:44
3 Pathfinder4:54
4 Wishmaster4:27
5 The Bard’s Song3:13
6 Quest For Roar3:36
7 Take To The Sky4:19
8 Fear Of The Dark7:14
9 Hero5:22

Besetzung

Philip Dennis Schunke "Sly": Lead-Stimme
Inga Scharf: Lead Stimme
Stefan Schmidt "Stef": Tieferer „Rakkatakka“-Gesang, Wah-Wah-Sologitarren-Gesang
Ross Thompson: Höherer „Rakkatakka“-Gesang
Ingo Sterzinger "Ike": Tiefe „Dandan“-Stimme
Bastian Emig "Basti": Schlagzeug

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger