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Reviews

Dismember

Dismember


Info

Musikrichtung: Death-Metal

VÖ: 18.02.2008

(Regain Records/Shure Shot Worx)

Gesamtspielzeit: 42:36

Internet:

http://www.dismember.se

Like an everflowing stream...

"From dream to dream we have always been like an everflowing stream" - so das Motto des allerersten Dismember-Albums, damals im Jahre 1991. Seitdem hat die Band neun weitere Alben und EP´s vorgelegt, und zwar in der Art, dass man jedes einzelne hätte ungesehen kaufen können: Dismember steht für eine große Kontinuität in Anspruch, Qualität und Niveau ihrer Musik.

Nun legen die Schweden ein weiteres, dieses Mal selbstbetiteltes Album vor. Ich gestehe, dass mein letztes Album der Band Hate Campaign aus dem Jahr 2000 ist, deswegen habe ich eigentlich ein Album erwartet, dass zwar unbedingt in meinen Plattenschrank gehört, mich aber nicht großartig überraschen würde - Kontinuität halt!

Schon der erste Track "Death conquers all" überzeugt mich vom totalen Gegenteil: bei aller Kontinuität - sind das Dismember?! Na klar, die Songstrukturen sind noch immer dieselben, die Gitarrenriffs die gleichen wie eh und je, ebenso das drumming... aber woher dieser unheimliche, düstere Einschlag, diese Weltuntergangsstimmung? Auch das überwiegend im Midtempo gehaltene Stück "Europa burns", das sich auf diversen Vorabsamplern findet, setzt diese Stimmung weiter fort. Matti Karkis growls sind heiserer und düsterer als jemals zuvor und forciern in unglaublicher Weise dieses musikalische Gemetzel. Man höre einfach nur einmal in das schnelle "Combat fatigue", das übelst durch Gehörgänge und Gehinwindungen kriechende "No Honour in Death" oder das über sechs Minuten andauernde "Black Sun" an...

Dieses Album verdient die Selbstbetitelung Dismember mit jeder Silbe und mit jedem Ton; es dürfte in jeder Hinsicht das beste sein, was die Schweden bisher abgeliefert haben: Dismemeber wie eh und je, düsterer als jemals zuvor mit einer entsprechend hervorragenden Produktion - Dismember verkörpern Death-Metal in einer derart reinen und perfekten Form, dass man vielen, vielen anderen angesichts eines solchen Albums nur noch ein freundliches "Rest in pieces" wünschen kann...



Andreas Matena

Trackliste

1Death conquers all3:48
2 Europa burns3:33
3 Under a bloodred sky5:24
4 The hills have eyes3:15
5 Legion3:22
6 Tide of blood3:35
7 Combat fatigue2:29
8 No honor in Death3:07
9 To end it all3:51
10 Dark depth3:48
11 Black sun6:24

Besetzung

Matti Kärki: vocals
David Blomqvist: guitars
Martin Persson: guitars
Tobias Cristiansson: bass
Thomas Daun: drums

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger