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Reviews

Doug Stone

The long way


Info

Musikrichtung: Country / New Country

VÖ: 22.11.2002

(Audium Records)

Anfang der 90er Jahre gehörte Doug Stone zu den ganz großen und gefragten Stars der New Country Bewegung. Regelmäßig waren seine Songs ganz vorne in den Charts vertreten. Im Laufe der Zeit wurde es um Doug Stone allerdings etwas ruhiger, nicht zuletzt auch durch die Tatsache, dass er vor Jahren wegen einer Herzerkrankung eine ganze Zeit lang kürzer treten musste.

Wenn nun mittlerweile auch die großen Charterfolge ausbleiben, seine Fans können sich in regelmäßigen Abständen über neue Alben des Künstlers freuen. "The long way" ist das siebte Studioalbum von Doug Stone, auf dem er seinem Musikstil auch diesmal wieder treu bleibt. Ungeachtet von allen im Moment bei den US-Radiostationen angesagten Sounds, klingt sein aktuelles Album noch genauso wie die zu Beginn seiner Karriere. Doug Stone verstellt sich nicht, um einen eventuell größeren kommerziellen Erfolg zu erzielen, sondern er bringt Country Music weiterhin in einer zwar modernen, doch zu keiner Zeit poppigen Aufmachung, die traditionellen Countryelemente aber beherrschen immer noch das Klangbild seiner Songs.

Die größte Stärke des Sängers liegt nach wie vor bei den herzergreifenden Balladen, die er mit seiner ausdrucksstarken, warmen und besonders einfühlsamen Stimme an den Zuhörer bringt, wie es so nur wenige Künstler schaffen. Dies lässt sich etwa bei "Losing you", "Lying to myself" oder auch bei der Neuaufnahme seines ersten Singlehits "I'd be better off" sehr gut heraushören. Neben diesem Titel befinden sich mit "More Love", der ebenfalls in die eben genannte Kategorie fällt, und "Born in the dark" übrigens noch zwei weitere Songs früherer Alben, die hier in sehr schönen Neuaufnahmen zu hören sind.

Aber auch die zweite Seite des Doug Stone kommt auf dieser CD nicht zu kurz.
Dynamische und flockige, honky-tonkige Country Music mit twangender E-Gitarre und munterem Honky-Tonk Piano wie bei "Born in the dark" und "Poor man's Blvd" oder beim flotten, mit sehr schönen Dobroklängen versehenen Song "Bone dry".

Auch wenn das Album vielleicht nicht den großen Reißer hervorbringt, der sich zum ganz großen Erfolg entwickeln könnte, qualitativ bietet die Scheibe aber gute, ehrliche Country Music ohne Effekthascherei und hinterlässt dabei einen insgesamt runden Eindruck.

Countryfans die seine frühren Alben zu ihren Favoriten zählen, sind hier wieder bestens bedient, alle anderen können sich spätestens beim Reinhören in diese CD von den Qualitäten eines Doug Stone überzeugen lassen.



GeraldH

Trackliste

1Losing you
2The long way
3One heartache at a time
4Poor man's Blvd.
5P.O.W. 369
6Bone dry
7Lying to myself
8More love
9Born in the dark
10I'd be better off (in a pinebox)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger