····· Das Morgen ist für The Fellow Traveller melancholisch-düster ····· Die deutsche Electro-Popper In good Faith sind auf dem Weg zu sich selbst ····· The Selecter und The Beat (feat. Ranking Roger) gehen 2018 gemeinsam auf Co-Headliner-Tour! ····· Beth Hart & Joe Bonamassa veröffentlichen ihr neues Album Black Coffee am 26. Januar! ····· Lokomotor – neue Single/ Video „Wir sind jetzt“ und Album Wir sind am 26.01.2018 ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Pat Boone

In A Metal Mood, No More Mr. Nice Guy


Info

Musikrichtung: Big Band Jazz-Fusion

VÖ: 17.11.2017(1997)

Hip-O (MCA)

Gesamtspielzeit: 53:13

Internet:

https://patboone.com/
https://www.interscope.com/?wt.mc_id=mcarecords.com/
http://www.in-akustik.de/

Das Cover, der Albumtitel, der Name Pat Boone und schließlich die Songs, alles das passt irgendwie einfach nicht zusammen. Zunächst einmal, weil man Boone zunächst als Pop-Sänger der Fifties und Sixties kennt, viele werden ihn unweigerlich mit seinem großen Hit aus 1961, “Speedy Gonzales“ in Verbindung bringen, oder auch mit "Love Letters in the sand". Dann lese ich als Titel In A Metal Mood, und dazu auf dem Cover dem Mann mit Lederweste, und vermute unweigerlich, hier geht es nun Metal-mäßig ab, ober, traut man der Songauswahl, zumindest um Hard Rock. Doch ein Blick in die lange Liste der Mitwirkenden verwirrt dann angesichts der Menge an Blasinstrumenten. Und höre ich dann die Reihe der meist vertrauten Songs, dann sind sie mir plötzlich doch nicht mehr so vertraut. Denn hier regieren Jazz-Arrangements, mit teils rockigem Fundament, oder auch schon einmal lateinamerikanisch, wie zum Beispiel bei “Panama“.

Fakt ist, dass Boone kein Jazz-Sänger ist und dass er oft auch in eine Art Sprechgesang verfällt. Ganz im Gegensatz dazu stehen die hervorragenden Big Band-Arrangements der einzelnen Spitzenarrangeure, und die hochkarätige Umsetzung durch die vielen Top-Musiker. Eigentlich sind diese Gegensätze gar nicht so schlimm, denn das letztendliche Ergebnis ist sehr interessant geworden und stellt eine Besonderheit dieser Art dar. Aber sowohl für Jazzer als auch Hard Rocker dürfte dieses keine Begeisterungsstürme auslösende Platte sein, also für wen war sie 1997 gedacht? Zunächst für Alle mit offenen Ohren, für Alle, die nicht voreingenommen sind und für Alle, die jeder Art von Fusion gegenüber aufgeschlossen sind. Dann sollte man auf jeden Fall nicht enttäuscht sein, nur empfiehlt es sich von gängigen Hörgewohnheiten zu trennen.



Wolfgang Giese

Trackliste

1 You've Got Another Thing Comin' (Original: Judas Priest) (4:19)
2 Smoke on the Water (Original: Deep Purple) (3:53)
3 It's a Long Way to the Top (If You Wanna Rock 'n' Roll) (Original: AC/DC) (4:37)
4 Panama (Original: Van Halen) (5:15)
5 No More Mr. Nice Guy (Original: Alice Cooper) (3:06)
6 Love Hurts (Original: Everly Brothers (später bekannt durch Nazareth) (4:57)
7 Enter Sandman (Original: Metallica) (3:52)
8 Holy Diver (Original: Dio) (4:44)
9 Paradise City (Original: Guns N' Roses) (4:41)
10 The Wind Cries Mary (Original: The Jimi Hendrix Experience) (4:12)
11 Crazy Train (Original: Ozzy Osbourne) (4:32)
12 Stairway to Heaven (Original: Led Zeppelin) (4:59)

Besetzung

Pat Boone, Ronnie James Dio - #8, Clydene Jackson Edwards, Merry Clayton, Carmen Twillie (vocals)
Ritchie Blackmore - #2, Mitch Holder, Dawayne Bailey - #9, Dweezil Zappa - #2, Dan Ferguson - #10, Michael Thompson -#4 (electric guitar)
Doug Cameron, Bruce Dukov, Michelle Richards (violin)
Evan Wilson (viola)
Larry Corbett (cello)
Tom Scott, Gary Herbig, Don Menza, Pete Christlieb, Terry Harrington, Plas Johnson, Jeol Peskin (woodwinds)
Frank Szabo, Chuck Findley, Wayne Bergeron, Rick Baptist, Chris Tedesco, Steve Madaio, Charlie Davis (trumpet)
Dick "Slide" Hyde, Lew McCreary, Alan Kaplan, Bruce Otto, Dana Hughes (trombone)
Dave Siebels (organ, keyboards)
Andy Simpkins (acoustic bass)
Marco Mendoza (electric bass -#4)
Gregg Bissonette (drums)
Lenny Castro - percussion
Sheila E. (timbales - #4)
Paul Smith (piano)
Michael Melvoin (piano)
Pete Jolly (piano)
Bob Florence (piano)
Billy Meyers (piano)
Michael George (electric bass -#10)
Michito Sanchez (percussion)
Oliver Brown (percussion)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger