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Reviews

The Fright

Canto V


Info

Musikrichtung: Gothic/Hard Rock

VÖ: 13.10.2017

(Steamhammer / SPV)

Gesamtspielzeit: 42:56

Internet:

http://www.the-fright.de
https://www.facebook.com/TheFrightOfficial/

Die Thüringer The Fright klotzen ganz schön ran mit ihrem fünften Album. Schlag auf Schlag geht es zu und man gönnt dem Hörer zehn Songs lang keine wirkliche Pause. Zu eingängig ist jede Nummer, so dass man einfach hinhören muss. Manchmal fast schon etwas zu eingängig…

Wer die Band noch nicht kennt: The Fright spielen eine gut abgeschmeckte Mischung aus altem Gohtic Rock (Marke The Mission oder Sisters of Mercy) und Hard-/Sleaze-Rock der 80er (á la Skid Row, Mötley Crüe). Hat hier noch jemand The Cult oder die 69 Eyes in den Ring geworfen? Haben ja beide auch diesen Hang und passen somit gut als Vergleiche. So weit, so gut.

Hier wird deftig gerockt - und das mit einer angenehmen düsteren Kante. Das ist vor allem dem Gesang von Lon Fright geschuldet, der mal seine Grabesstimme auspackt und mal ganz ungeniert die lauten Screams mit dicken Eiern in der Hose raushaut, überhaupt mit einer angenehmen Bandbreite gefällt und die Songs so abwechslungsreich hält.

Und Songs schreiben, das kann die Band durchaus. Hier scheint ihr einiges flüssig aus der Hand gelaufen zu sein. Man ist auf Eingängigkeit und knackige Arrangements bedacht. Die meisten Nummern kommen recht schnell auf den Punkt. Manchmal übertreibt man es damit aber auch ein bisschen und so zieht ein Song wie „No One“ doch irgendwie ohne Widerhaken zu setzen an einem vorbei. Das ist aber nicht immer so. Ein paar richtig coole Nummern hat man auf Canto V gepackt. Zum Beispiel „Wander Alone“, das lässig startet, sich in der Strophe düster gibt und dann mit einem melodischen Hardrock-Refrain gefällt. Oder das verhalten beginnende und dann lebhaft anrollende „Drowned In Red“. Ein Highlight für sich ist „Leave“, für das man Michelle Darkness, den Sänger von End Of Green, gewinnen konnte. Ein Hit für die Düsterrock-Disco.

Wenn wir schon bei End Of Green sind: Wem das letzte Album der Stuttgarter etwas zu elegisch war, der könnte vielleicht Gefallen an diesem Powerriegel hier finden. Ob es eine Liebe über den Herbst hinaus wird, muss man erst einmal sehen…



Mario Karl

Trackliste

1Bonfire Night4:24
2 No One3:21
3 Wander Alone3:51
4 Love Is Gone3:26
5 Fade Away5:42
6 Oblivion3:49
7 Leave4:34
8 Drowned In Red5:14
9 Century Witchout A Name4:44
10 In Sicherheit3:51

Besetzung

Lon Fright: Vocals
Kain: Bass
Kane: Guitar
Danny: Guitar
Luke Seven: Drums

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger