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Reviews

Paradise Lost

Medusa


Info

Musikrichtung: Doom Metal

VÖ: 01.09.2017

(Nuclear Blast)

Gesamtspielzeit: 42:40

Internet:

http://www.paradiselost.co.uk

Was sich auf dem Album The Plague Within schon angedeutet hat, setzt sich nun auf Paradise Losts neuem Langspieler nahtlos fort. Bereits in den ersten Nachrichten zu Medusa wurde die frohe Kunde unter das headbangende Volk gebracht, Paradise Lost widmen sich noch mehr ihren musikalischen Ursprüngen.

Und das kann ich so auch Unterschreiben. Als Fan der ersten Stunde geht mir bei Medusa gleich an mehreren Stellen das Herz auf. Fangen wir beim Sound an, das Album klingt nicht so knarzig wie Gothic oder Lost Paradise, die Band hat es aber geschafft, das Feeling von Icon in das Jahr 2017 zu transportieren. Allerdings singt Sänger Nick Holmes kompromissloser und der Doom-Anteil im Bandsound wurde ordentlich nach oben geschraubt!

Darauf muss man sich allerdings aus einlassen, denn zunächst passiert auf Medusa nicht viel. Bevor der erste Song “Fearless Sky“ mal aus der Hüfte kommt vergehen zunächst mal ein paar Takt. Irgendwann setzt Holmes mit seinem Gesang ein, und spätestens nun weiß der Paradise Lost Hörer welche Stunde geschlagen hat.

“Gods Of Ancient“ hat dann etwas mehr Tempo in der Unterhose, es scheint so, als ob Holmes dem melodischen Gesang fast komplett abgeschworen hat. Seine Grabesstimme beherrscht Medusa.

Der eingängigste Song des Albums dürfte wohl “Blood And Chaos“ sein. Hier greift die Band tief in die Melodiekiste von Paradise Lost zaubert einen Hit auf die Lautsprechermembran.

Fazit: Starkes Album, allerdings muss man sich Zeit nehmen um Medusa akustisch zu verdauen! Dies ist definitiv kein leichter Stoff!



Rainer Janaschke

Trackliste

1Fearless Sky8:30
2 Gods Of Ancient5:50
3 From The Gallows3:41
4 The Longest Winter4:31
5 Medusa6:20
6 No Passage For The Dead4:16
7 Blood And Chaos3:51
8 Until The Grave5:41

Besetzung

Nick Holmes: Gesang
Greg Mackintosh: Leadgitarre
Aaron Aedy: Rhythmusgitarre
Steve Edmondson: Bass
Waltteri Väyrynen: Schlagzeug

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger