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Reviews

Buddy Holly

Listen To Me! The Complete 1956-1962 U.S. Singles


Info

Musikrichtung: Rock 'n' Roll / Pop

VÖ: 21.07.2017

Hoodoo/Inakustik (Decca, Coral)

Gesamtspielzeit: 63:12

Internet:

http://www.in-akustik.de/

Charles Hardin Holley, besser bekannt als Buddy Holly, lebte nur kurz, vom 7. September 1936 bis zum 3. Februar 1959. Zusammen mit Ritchie Valens und The Big Bopper kam er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Nach einigen mageren Anfangserfolgen in den frühen fünfziger Jahren etablierte sich Holly etwa ab 1956 nach einem Plattenvertrag mit Decca. Von diesem Label und von Coral stammen diese Singles, A- und B-Seiten, die in den USA erschienen im Zeitraum zwischen 1956 und 1962, also auch noch posthum.

Zwar gilt Holly als einer der Pioniere des Rock ‘n’ Roll, aber spielte er letztlich doch eher Pop ‘n’ Roll? Die ersten Aufnahmen dieser Kollektion atmen noch starkes Rockabilly-Feeling, doch bereits mit “Words Of Love“ wird schon so richtig „geschmachtet“ mit dieser feinen Ballade. Sicher, “That’ll Be The Day“ rock ‘n‘ rollt zwar noch locker, aber spätestens ab “Peggy Sue“ ließen diese Einflüsse langsam nach und die Musik näherte sich mehr und mehr dem Pop. Und hier entstanden dann so manche Klassiker und Ohrwürmer wie “Heartbeat“ oder “Well... All Right“, später von Blind Faith mit ins Repertoire übernommen.

“It Doesn't Matter Anymore“ mit den gezupften Geigen ist ein herrlich luftiger Popsong, einer der Sorte, wie ich ihn heute gern in den Charts hätte. Einige Songs wurden posthum bearbeitet, so die #23, 24, 26 und 28. Trotz seiner relativ kurzen Schaffensdauer hat Holly großen Eindruck und Einfluss hinterlassen. “The Day the Music Died“, das war für viele der 3. Februar 1959. Diese Zeile nahm später auch Don McLean in seinen Song “American Pie“ auf. Die CD wird um ein umfangreiches 16 seitiges Booklet mit seltenen Fotos, Erinnerungsstücken und detaillierten Liner Notes erweitert. Ich halte sie für einen sehr guten Einstieg in die Welt des Künstlers.



Wolfgang Giese

Trackliste

1 Love Me
2 Blue Days, Black Nights
3 Modern Don Juan
4 You Are My One Desire
5 Words of Love
6 Mailman, Bring Me No More Blues
7 That'll Be the Day
8 Rock Around with Ollie Vee
9 Peggy Sue
10 Everyday
11 I'm Gonna Love You Too
12 Listen to Me
13 Rave On
14 Take Your Time
15 Girl on My Mind
16 Ting-A-Ling
17 Early in the Morning
18 Now We're One
19 Heartbeat
20 Well... All Right
21 It Doesn't Matter Anymore
22 Raining in My Heart
23 Peggy Sue Got Married
24 Crying, Waiting, Hoping
25 True Love Ways
26 That Makes It Tough
27 Reminiscing
28 Wait Till the Sun Shines, Nellie

Besetzung

Buddy Holly (vocals, guitar)
Grady Martin (guitar)
Sonny Curtis (guitar)
Don Guess (bass)
Doug Kirkham (percussion)
Harold Bradley (guitar)
Floyd Cramer (piano)
Faris Coursey (drums)
“Dutch” McMillan (alto sax)
Jerry Allison (drums, percussion)
Niki Sullivan (rhythm guitar, harmony vocals)
Vi Petty (piano)
Joe B. Mauldin (bass)
Sonny Curtis (guitar)
Al Caiola (guitar)
Donald Amone (guitar)
Bob Thiele (piano)
Norman Petty (piano)
Jive Tunes (backing vocals)
George Barnes (guitar)
Al Chernet (guitar)
Sanford Bach (bass)
Ernest Hayes (piano)
Panama Francis (drums)
Sam “The Man” Taylor (tenor sax)
The Helen Way Singers (background vocals)
Tommy Allsup (guitar)
George Arwood (bass)
The Roses (overdubbed backing vocals)
Clifford Leeman (drums)
Abraham Richman (alto sax)
Doris Johnson (harp)
Donald Arnone (guitar)
Sanford Blocke (bass)
Andrew Ackers (piano)
David Francis (drums)
The Ray Charles Singers (backing vocals)
King Curtis (tenor sax)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger