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Reviews

Cleo. T

And Then I Saw A Million Skies Ahead


Info

Musikrichtung: Electro Pop

VÖ: 10.03.2017

(RAR, Motor Entertainment)

Gesamtspielzeit: 49:02

Internet:

http://www.cleotmusic.com/&nbsp;
http://www.facebook.com/cleotmusic
http://www.uk-promotion.de/home/

And Then I Saw A Million Skies Ahead ist das zweite Album der französischen Sängerin mit Wohnsitz Berlin nach ihrem 2013er-Debüt-Album.

Die Musik ist stark elektronisch geprägt, oft theatralisch vielschichtig angereichert mit Klangkaskaden und untermauert von elektronischen Beats. Darüber höre ich eine manchmal relativ dünne Stimme, die sich einzufügen scheint in eine Art Glamour-Welt. Dieser Electronic Pop scheint darüber hinaus noch den Anschein eines Hauchs von Weltmusik erwecken zu wollen, sind doch Musiker aus elf Ländern beteiligt, die allesamt Spuren ihrer Kultur einzubringen versuchen.

Und so beginnt es mit “African Queen“ auch sehr vielversprechend mit diesem arabisch klingendem Sound und dem Einsatz der Oud, der arabischen Laute. Doch leider folgen einige halbherzige Versuche, wenn man zum Beispiel bei “Magic All Around“ und “Des orages au fond des yeux“ Tablas erklingen hört.

Positiv auffällig ist die Besonderheit des Ganzen, so ist es gelungen, eine sehr sphärisch anmutende Klangwelt zu schaffen, die ihresgleichen sucht. Trotz der mich nicht durchgehend überzeugenden Ausdruckskraft der Stimme kann die Protagonistin immerhin damit punkten, dass sie sich oft schlangenhaft durch die Melodien hangelt und damit für eine besondere Stimmung sorgt.

Was bleibt, ist der starke Hang zum Pop, und der ist mir oft zu künstlich geraten. So fehlen Natürlichkeit und eine gewisse harmonische Wärme in der Musik, alles scheint sich nach der elektronisch gefärbten Basis zu richten. Dieses mag sicher so gewollt sein und ist letztlich Ausdruck dieses Stils, man mag es oder nicht so sehr. Ungeachtet dessen ist diese Platte eine sehr ungewöhnliche und recht interessante geworden, die mit Sicherheit abseits des Mainstreams steht.



Wolfgang Giese

Trackliste

1 African Queen (feat. Adnan Joubran)
2 Shine
3 Amore Vai
4 Stay !
5 Look at me I’m a Horse
6 The Devil by our side (feat. Elyas Khan)
7 Gone (WDYG ?)
8 Magic All Around (feat. Prabhu Edouard and Tomàs Gubitsch)
9 Des Orages au fond des Yeux (feat. Prabhu Edouard and Tomàs Gubitsch)
10 Sunlight Lullaby
11 I Must remember (le chant des sirènes)

Besetzung

Cleo. T (vocals)
plus synths, cello, guitars

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger