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Fair Weather

Beginning from an End


Info
Musikrichtung: Blues Beat Pop

VÖ: 15.02.2008 (1970/71)

(Esoteric / Cherry Red / Rough Trade)

Gesamtspielzeit: 62:53


Bevor Andy Fairweather Low sein Solo-Projekt gestartet hatte, war er bei Amen Corner, die mit Hits wie „If Paradise is half as nice“, das Anfang der 80er von der Teenie-Kapelle Rosetta Stone gecovert wurde, Furore machten. Die unbekümmerte Fröhlichkeit dieser Beat-Kapelle schimmert auch bei Fair Weather gelegentlich durchaus durch (z.B. bei dem tollen, an Les Humphries erinnernden „Natural Sinner“), wird aber durch verschiedene ernsthaftere Beigaben vertieft.

Der Blues wird immer wieder zitiert, z.B. bei „Doesn't mess with Cupid“ und „You ain't no Friend”, die auch auf Rod Stewarts grandiosen Live-Album stehen könnten. „God cried Mother“ könnte eine Heavy Version der Eagles sein. „Looking for the red Label” changiert zwischen Earth Wind and Fire und Chicago. „Lay it on me“ lädt zu Vergleichen ein, die daran denken lassen, dass Smokie nicht nur Pop-Schnulzen verbraten haben.
Ein Highlight ist die Coverversion „I hear you knockin'”, für die ich glatt 30 Punkte raus hauen würde. Groovig und relaxt stolziert die Nummer augenzwinkernd wie ein Rad schlagender Pfau durch die Runde.

Der Re-Release kommt in der üblichen Esoteric Aufmachung mit Liner Notes. Die Bonus-Tracks beginnen mit Track 9.



Norbert von Fransecky



Trackliste
1God cried Mother 5:32
2 Doesn't mess with Cupid 3:40
3 Dead and past 4:47
4 Beginning from an End / I hear you knockin' 4:49
5 You ain't no Friend 5:37
6 Sit and think 4:18
7 Looking for the red Label 4:13
8 Poor Man's Bum-a-Run 4:57
9 Natural Sinner 4:29
10 Haven't I tried 4:11
11 Road to Freedom 4:42
12 Tutti Frutti 3:09
13 Lay it on me 4:20
14 Looking for the red Label (Part Two) 4:11
Besetzung

Andy Fairweather Low (Voc)
Neil Jones (Git)
Clive Taylor (B)
Dennis Byron (Dr)
Derek Weaver (Keys)


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