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Reviews
Darkest Hour

Undoing Ruin


Info
Musikrichtung: Metalcore

VÖ: 17.06.2005

(Victory / Soulfood)

Internet:

http://www.darkesthour.cc


Was ist passiert, wenn der größte Metalcore-Muffel im Schlafzimmer anfängt zu headbangen? Genau: Darkest Hour haben nachgelegt. Undoing Ruin heißt das neue Werk und steht in bester Tradition der Metalcore-Meilensteine So Sedated, So Secure und vor allem Hidden Hands Of A Sadist Nation. Während an allen Ecken desorientierte Hardcorekids Bands gründen und mit ihren unterirdischen Ergebnissen “Metalcore” beinahe als Schimpfwort in der Musikwelt etablieren, eilen glücklicherweise die Captain Planets des Genres heran, um Totgeglaubtem wieder Leben einzuhauchen.

Und das glückt erfreulicherweise richtig gut. Es fehlt nicht an Geknüppel, Gitarrengefrickel und wütendem Gebrüll, allerdings klingt Undoing Ruin um einiges variabler als die Vorgängeralben. Man hat ruhigere Passagen eingebaut, das Songwriting verbessert, die Melodie entdeckt und mit “Pathos” eine herausragende Akustikeinlage auf das Album gepackt. “Convalescence” präsentiert darüberhinaus sogar “echten” Gesang. Wer allerdings befürchtet, das alles ginge auf Kosten der Intensität, sei beruhigt. Undoing Ruin ist ein Brett und rockt trotz sehr tighter Produktion durch Devin Townsend wie Hölle.

Die Texte sind diesmal etwas weniger politisch direkt, jedoch gewohnt auf hohem Niveau. Schön, wie Darkest Hour es schaffen, nicht eine hundsgewöhnliche Thrashmetal-Combo zu sein, sondern eine hervorragende Band, die Punk-Ideologien und Metaltechnik mit der Intensität des Hardcore verbindet.



Kevin Kirchenbauer



Trackliste
1With a Thousand Words to Say But One
2Convalescence
3This Will Outlive Us
4Sound the Surrender
5Pathos
6Low
7Ethos
8District Divided
9These Fevered Times
10Paradise
11Tranquil
Besetzung

Paul Burnette – Bass
Ryan Parrish – Drums
John Henry – Gesang
Kris Norris – Gitarre
Mike Schleibaum – Gitarre


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