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Reviews
Vision divine

Stream of Consciousness


Info
Musikrichtung: Heavy Metal

VÖ: 03.05.2004

(Metal Blade)

Gesamtspielzeit: 62:01


Ob sie nun wirklich eine göttliche Vision gehabt haben, sei mal dahin gestellt, aber ein solide Portion melodischen Power Metals der besseren Art haben Vision divine in die rillenlose Silberscheibe gebrannt. Manchmal klingt das Ganze so, als wäre man in dieselbe schwedische Schule gegangen, in der z.B. auch Narnia ihre Trademarks eingesammelt haben. Auf Extrem-Frickel-Versuche, die der Urvater Malmsteen dort vorgegeben hat, verzichtet man allerdings überwiegend. Was nicht heißt, dass die Instrumentalisten nicht in vorzeigbaren Soli zeigen können, was sie gelernt haben.

So rauscht der Stream of Cosciousness kompakter, gebundener und Song orientierter dahin. Das bringt zwar eine geringere Anzahl gelegentlicher Aha-Momente mit sich, gibt insgesamt aber ein angenehm geschlossenes Bild, das überwiegend mit schnellen Pinselstrichen in kräftigen Farben gemalt ist. Gut integriert sind aber auch sanfte Pastelltöne, die dem Auge, äh Ohr, Entspannung gönnen (“The fallen Feather“). Beim abschließenden “Identities“ versprühen Vision divine stellenweise sogar eine “Dust in the Wind“-Atmosphäre (Kansas).

Keine Revolution, nichts grundsätzlich Neues, aber auf jeden Fall wesentlich mehr als nur ein Pflichtkauf für Komplettisten. Bei den Punkten gibt es leichte Inflationsverluste, die auf einem übersättigten Markt zurückzuführen sind.

Anspieltipps: ”La Vita fugge”, “We are, we are not”



Norbert von Fransecky



Trackliste
1Stream of Consciousness0:58
2The Secret of Life5:22
3Colours of my Word7:24
4In the Light1:04
5The fallen Feather5:59
6La Vita fugge4:41
7Versions of the Same4:43
8Through the Eyes of God4:40
9Shades6:00
10We are, we are not5:33
11Fool's Garden1:52
12The Fall of Reason1:49
13Out of the Maze6:29
14Identities5:38
Besetzung

Olaf Thörsen (Git)
Andrea Tower Torricini (B)
Michele Luppi (Voc)
Oleg Smirnoff (Keys)
Matteo Amoroso (Dr)



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