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RYAN ADAMS - Kalte Rosen



Dieser Mann hat eigentlich keinen Aus-Schalter. Nicht wenn es um seine Musik, um seine Songs geht. So schien es vor allem, als Ryan Adams allein in der Saison 2002/03 mit Demolition, Rock And Roll, Love Is Hell Pt.1 und Love Is Hell Pt.2 gleich dreieinhalb Alben am Stück ins Rennen schickte und damit selbst die ganz harten Fans vielleicht doch ein bisschen überforderte.

Inzwischen kann er zwischendurch doch mal auf Ruhestellung schalten, natürlich nur, um ein bisschen Luft zu holen für den nächsten Wurf. Der heißt Cold Roses, wurde in New York eingespielt und präsentiert seine neue Band The Cardinals, die offenbar einen ganz besonderen Stellenwert hat. Nicht nur, dass sie schon auf der CD-Hülle neben Adams firmieren darf.

J.P. Bowersock (Gitarre), Cindy Cashdollar (Steel & Lap Steel, Gesang), Brad Pemberton (Schlagzeug, Gesang) und Catherine Popper (Bass, Gesang, Piano) sind auch komplett als Co-AutorInnen für die insgesamt 19 Songs dieses klassischen Doppelalbums gelistet – ein Novum für Adams. Entsprechend kompakt und in sich stimmig kommt Cold Roses musikalisch daher, auch wenn Adams zwischendurch, beim wuchtigen Opus Magnum "Life Is Beautiful", kurz mal alle Instrumente selbst spielt.

Thematisch ist Cold Roses, wie schon die Titel-Metapher nahelegt, ein weiterer "Heartbreaker" und vertieft die unendliche Sehnsucht des gleichnamigen Albums aus dem Jahre 2000 mit dem langen Atem von Gold. Wohl kein anderer schreibt heute so schöne, traurige Lieder über die Liebe, die gegangen ist. Und das, was danach bleibt. Ob eher dunkel-verspielt ("Blossom"), einfach treibend ("Let It Ride"), in der Schwebebahn ("Rosebud") oder mit dem Aufschrei der Verzweiflung ("Beautiful").

Anfang Juli wird Ryan Adams Cold Roses live in Deutschland vorstellen.

Die Termine:

05.07. Gelsenkirchen - Amphitheater (m. Adam Green, Philip Boa, British Sea Power)

06.07. Hamburg - Große Feiheit 36
07.07. Berlin - Postbahnhof
08.07. München - Muffathalle

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